Warum auf Zucker verzichten?

Warum auf Zucker verzichten?

Hallo ihr Lieben,

jetzt haben wir es tatsächlich geschafft und 40 Tage auf Zucker verzichtet. Uns ging es dabei einmal gut und ein anderes mal ziemlich schlecht, dann hatten wir Heißhunger oder gar keinen Appetit mehr. Alles in allem finde ich sind wir aber leistungsfähiger und ein Stück zäher geworden.

Was ist eigentlich in unserem Körper passiert? Warum sind all die Dinge mit uns geschehen?

Ich habe während des „Projekt: Zuckerfrei“ sehr oft den Satz gehört: „Aber du musst doch Zucker essen!“. Wenn diese These stimmen würde, wären bereits die Urmenschen gestorben und uns gäbe es gar nicht. Auch einige Naturvölker wären komplett ausgerottet. Und wie es zu erwarten war, bemerke ich keinerlei Mangelerscheinungen und tot bin ich auch nicht.

Doch wofür benötigt der Körper den Zucker?

Zunächst müssen wir dafür klären, um welchen „Zucker“ es sich handelt. So besteht Zucker (Saccharose) zur Hälfte aus Glucose und zur anderen Hälfte aus Fruktose.

Glucose
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Getreide besteht zu einem großen Teil aus Glucose.

Glucose in ihrer Reinform wird auch als Stärke bezeichnet. Sie liefert „leere Kalorien“, entweder werden diese in unseren Fettzellen eingelagert, oder eben in den Muskeln verbrannt. Dies geschieht, da der Verzehr von Glucose den Glucosespiegel im Blut ansteigen lässt und somit die Insulinausschüttung angeregt wird. Durch diesen Fakt wird die Energieeinlagerung in den Fettzellen gefördert. Weitere Anteile an Glucose werden entweder durch die Leber in Glykogen umgewandelt (dies schadet der Leber nicht, hält sie sogar davon ab Glykogen in den Blutkreislauf abzugeben –> so kann Diabetes vorgebeugt werden) . Die geringste Menge wird von den Lebermitochondrien in Energie umgewandelt. Sollte noch überschüssige Glucose im Blutkreislauf vorhanden sein, wird diese zu Triglyzeriden umgebaut, allerdings kann ein hoher Triglyzerinspiegel im Blut die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützen. Außerdem ist es möglich, dass sich die Glucose an Proteine überall im Körper bindet, der Alterungsprozess wird somit beschleunigt und freie Radikale freigesetzt (dies kann zu weiteren Gewebeschäden führen).

Der Körper benötigt die Glucose somit lediglich zu einem ganz geringen Teil zur Energiegewinnung, der Rest wird als „Polster für schlechte Zeiten“ eingelagert. Ein Glucoseverzicht ist somit nicht tödlich, aber was ist mit dem anderen Bestandteil des Zuckers?

Fructose
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Die wohl bekanntesten Fructoselieferanten.

Das Fructosemolekül ist dafür verantwortlich, dass unser Zucker süß schmeckt. Allerdings wird diese nicht wie Glucose verstoffwechselt, sondern folgt ihrem eigenen Raster. So muss die Leber den Stoffwechsel der Fructose allein stemmen. Hierfür wird die dreifache Energie benötigt, welche die Leber ihren Zellen entzieht. Es kommt zur Harnsäureentstehung. Außerdem wird die Fructose nicht zu Glykogen umgewandelt, dies bewirkt, dass die Mitochondrien überfordert werden.

Da in der Leber das Insulin nicht wirkt, steigt der Blutzuckerwert an und die Bauchspeicheldrüse muss zusätzliches Insulin bereit stellen, dieses blockiert wiederum die „Satt-Signale“ und wir essen mehr. Die Folgen sind vielfältig, so kann ein zu hoher Insulinspiegel Krebsgeschwüre fördern, zum Zusammenbruch der natürlichen Darmbarriere beitragen und unter Umständen auch zu Demenz führen. Feststeht allerdings, dass wir durch das ausbleibende „Satt-Signal“ und die daraus resultierende mehr aufgenommene Kalorienmenge unsere Fettzellen füllen. Aber nicht zuerst das rein unästhetische Unterhautfettgewebe, sondern wir füllen unsere Bauchfettdepots, welche im direkten Zusammenhang mit Stoffwechselkrankheiten stehen.

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Weniger Zucker im Müsli?- Lasst euch nicht täuschen, auch hinter den Bezeichnungen Oligofruktose und Glucose-Fructose-Sirup steckt Zucker, selbst Honig ist reiner zugesetzter Zucker.

Es ist somit kein Wunder, dass ein schlank aussehender Mensch, welcher keinen Alkohol trinkt, aber jeden Tag Junkfood und andere zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, bereits früh eine Fettleber bekommt. Und mit anderen Stoffwechselkrankheiten, wie Bluthochdruck, Diabetis, etc. belastet ist.

Jetzt stelle ich euch die Frage: "Brauchen wir das Zeug wirklich?"
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Liest sich wie die Zutatenliste eines Experiments in Chemie. Selbstverständlich darf auch in der Würzkomposition Zucker nicht fehlen! Brauchen wir solche Produkte wirklich?!

Von dem einen oder anderen wird jetzt die Anmerkung kommen, aber was ist mit Obst? Obst besteht doch fast nur aus Fructose. Und diese Anmerkung ist auch absolut berechtigt und richtig, allerdings enthält Obst noch ein sehr wertvolles Kohlenhydrat, welches die Auswirkungen der Fructose soweit mindert, dass sie im Obst unbedenklich ist. Bei diesem Kohlenhydrat handelt es sich um die Ballasstoffe. In ihren zwei Formen im Obst vorkommend, bilden sie ein Gitter, dass die Verstoffwechselung der Fructose verlangsamt und somit der Leber ausreichend Zeit gibt, um diese ordentlich abzubauen. Das funktioniert aber nur bei ganzen Obst, sowohl das „Obst“ in Säften, als auch in Smoothies verliert durch das Zerkleinern diese Wirkung.

Da ich aber sowieso mein Obst lieber selbst kaue, war somit diese Ausnahme für mich nicht schädlich. Also kann man sagen, der Körper benötigt Zucker überhaupt nicht. Er mag ihn allerdings sehr gerne, da er dem Gehirn schnell Energie liefert und den Serotinspiegel anhebt. Serotin ist quasi das Glückshormon des Körpers (ein niedriger Serotinspiegel im Gehirn löst klinische Depressionen aus). Durch den Verzehr von Zucker wird der Serotinspiegel angehoben, fällt allerdings nach kurzer Zeit wieder ab und man benötigt immer mehr Zucker um diesen erneut anzuheben. Es liegt somit auf der Hand, warum Zucker so eine süchtig machende Wirkung auf uns hat.

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Zwei verschiedene zugesetzte Zuckerarten im Schinken – achtet unbedingt darauf was ihr kauft!

Wir brauchen den Zucker quasi nicht aber wir wollen ihn unbedingt. Und genau an dieser Stelle liegt unser Problem und der Große Nutzen, den die Nahrungsmittelindustrie aus uns zieht. In fast jedem Produkt, welches man käuflich erwerben kann steckt in irgendeiner Form zugesetzter Zucker, um uns abhängig zu machen und uns zum Kaufen zu bewegen. Bitte achtet daher beim Einkaufen darauf so wenig verarbeitete Produkte wie möglich zu kaufen, es muss kein zugesetzter Zucker im Senf sein, dass dieser einen guten Geschmack bekommt, auch ist das Glucose-Fructose-Sirup in unserer Wurst absolut unnötig. Daher meine Bitte an euch, um die Industrie zum Umdenken zu bewegen, hilft es nur, wenn wir alle zusammen halten und einfach solche Produkte nicht mehr kaufen. Ich will euch jetzt nicht euren Eisbecher in der Sonne oder euer Stück Schokolade am Abend verbieten, aber ich möchte euch dafür sensibilisieren nicht jeden „Scheiß“ zu kaufen und Zucker nur bewusst zu konsumieren. Wenn ihr diese Punkte beachtet, helft ihr nicht nur der Gesellschaft, sondern vorallem euch selbst.

Als kleiner Ansporn vielleicht noch ein Fakt, der meine momentane Leistungsfähigkeit erklärt, denn durch die Senkung des Insulinwertes, wird weniger Energie in den Fettzellen gespeichert, was zu einem besseren und schnellerem Sättigungsgefühl führt und den Appetit zügelt, außerdem ist dadurch mehr Energie für die Muskeln verfügbar, was eben die Leistungsfähigkeit steigert, die Stoffwechselgesundheit erhöht und die Lebensqualität verbessert.

Wie geht es nun weiter?

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Der Genuss solcher kleiner Köstlichkeiten ist auf keinen Fall verboten, solange er bewusst und nicht täglich geschieht.

Ich werde weiterhin, wo es nur geht auf Zucker und vor allem auf Zuckerzusätze verzichten. Einen kompletten und dauerhaften Verzicht wird es aber nicht geben, mein Kompromiss für mich liegt darin, dass jegliche Form von Zucker zwar genossen werden darf, aber nur ganz bewusst und in Produkten, in denen er wirklich unvermeidbar ist. Ansonsten werde ich auch weiterhin versuchen mich, so gut es eben geht, zuckerfrei zu ernähren.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Text nicht zu sehr überfordert, aber dieses Thema liegt mir einfach extrem am Herzen. Alle Informationen aus diesem Text habe ich dem Buch „Die bittere Wahrheit über Zucker“ von Dr. Robert H. Lustig entnommen. Falls euch zu diesem Thema noch etwas interessieren sollte, oder ihr weitere Anregungen habt, dann schreibt mir doch gerne, ich bin für alles offen!

Aber jetzt werde ich ganz bewusst ein Eis genießen und mich freuen, dass ich einen Schritt aus der Zuckersucht gemacht habe. 😉

Habt noch eine schöne restliche Osterzeit.

Bis bald .

Eure Nisi Blume

Die letzten Tage im „Projekt: Zuckerfrei“

Die letzten Tage im „Projekt: Zuckerfrei“

Hallo meine Lieben,

bald ist es geschafft, die letzten Tage im „Projekt: Zuckerfrei“ sind angebrochen. Und ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich auf meine Kugel Eis im Osterurlaub in Den Haag freue! 🙂

Aber vorher gilt es noch drei Tage durchzuhalten, das empfinde ich allerdings im Moment nicht mehr als ganz so schwierig, haben wir es schon bis hier her gebracht.

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Gepäcktransport auf Münsteraner Weise. 😉
Was gibt es so Neues?

Also zuallererst habe ich es wirklich geschafft in Hamburg zuckerfrei zu bleiben. Und dennoch habe ich ein wunderschönes Wochenende mit meiner Freundin in der Elbestadt. Auch die restliche Woche lief ernährungstechnisch wieder super, allerdings kann ich leider das Selbige von meinem Training nicht behaupten.

Ich habe immer größere Probleme mit meiner Pollenallergie, so dass ich in letzter Zeit, gerade beim Intervalltraining, nicht mehr mit meinen normalen Leistungen mithalten konnte. Auch merke ich, dass immer mehr Zeit zum regenerieren nötig ist, da ich dank der blühenden Birke vor meinem Fenster sehr schlecht schlafe. So führen meine Beine und ich im Moment einen kleinen Disput, sie wollen einfach nicht mehr so, wie das  der Kopf gerne hätte.

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Hamburg, du Perle! 🙂

Da allerdings am 23.4. der Halbmarathon in Enschede ansteht und ich  komplett fit und ausgeruht sein möchte/muss,  startet meine Taperingphase eben schon in dieser Woche. Das heißt, dass die nächsten zwei Wochen keine intensiveren Trainingsbelastungen mehr auf dem Trainingsplan stehen und mein ganzes Sportpensum etwas zurückgefahren wird, um dann beim Halbmarathon mit 110% meiner Leistungsfähigkeit an der Startlinie zu stehen. Eine kleine Ausnahme wird es allerdings geben, hierzu berichte ich euch nach einer kleinen Absprache später.

Und was macht jetzt die Nisi Blume so den ganzen Tag?

Also eigentlich bin ich ziemlich beschäftigt, so hole ich endlich mal den ganzen Studikram auf, der auf Grund seines nicht ganz so schönen und spannenden Inhalts aufgeschoben wurde. Außerdem habe ich noch einen Beitrag für euch vorbereitet und weitere Beiträge sind in Planung. Und da das Training ja nur reduziert ist, steht schon noch die eine oder andere Einheit auf meinem Plan.

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Zeit, die mit Freunden und der Familie verbracht wird, ist doch die wertvollste Zeit.
Hilfe, Hilfe, Hilfe! - Ihr seid gefragt!

By the way, ich brauche eure Hilfe. Für Osterwochenende hatte Mr. Blume den Vorschlag gebracht, einen Kurzurlaub zu unternehmen. Gesagt, getan! Wir fahren am Freitag nach Den Haag und entspannen dort bis Sonntag. Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Wer von euch war bereits in Den Haag? Habt ihr irgendwelche Tipps, was wir uns unbedingt ansehen müssen, bzw. was wir unbedingt machen müssen?

Ich bin wie immer für jeden Tipp dankbar!

Jetzt heißt es aber schon wieder „Bye, bye“ von mir und auch bald „Bye, bye Fastenzeit und ‚Projekt: Zuckerfrei'“. Ich habe noch einen Beitrag zum Thema „Projekt: Zuckerfrei“ für euch vorbereitet, dieser kommt entweder Sonntag oder Montag online. Danach werde ich höchstwahrscheinlich eine kleine Bloggerpause einlegen, bzw. werdet ihr wieder nur noch einen Beitrag pro Woche bekommen. Ich hoffe ihr seid nicht allzu traurig, aber zwei Beiträge die Woche ist mir einfach zu stressig. Und bevor ich den Spaß verliere, gönne ich mir da lieber ein wenig Pause. Ich hoffe ihr versteht mich.

Mit diesen Worten wünsche ich euch noch eine schöne Woche, sowie eine wundervolle Osterzeit!

Genießt das Oster-Fest in all seinen Facetten!

Bis bald.

Eure Nisi Blume

One-Pot-Quinoa

One-Pot-Quinoa

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr habt heute alle den wundervollen Sonntag so richtig genossen! Für alle die, die allmählich wieder nach Hause kommen und mächtig Hunger haben, ist dies genau der richtige Blogpost.

Diese Woche möchte ich euch wieder ein Rezept aus dem Buch „Zuckerfrei, Die 40 Tage-Challenge“ von Hannah Frey vorstellen. Allerdings habe ich dieses auch wieder ein wenig abwandeln müssen, da mir manche Sachen so einfach nicht bekommen. Lecker schmecken tut es trotzdem, also viel Spaß beim Nachkochen. 🙂

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 250g Spinat
  • 400g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 200g Quinoa
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Muskat gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zunächst müsst ihr den Spinat verlesen, waschen, trocken schleudern und grobe Stiele abzwicken. Die Pilze müssen geputzt und in Scheiben geschnitten werden. Die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie in kleine Würfel.
  2. Dann erhitzt ihr das Olivenöl in einem Topf und bratet darin das Quinoa, die Zwiebeln und die Pilze für 2-3min an und löscht alles anschließend alles mit der Gemüsebrühe ab und lasst es für ca. 10min bei mittlerer Hitze köcheln.
  3. Nun gebt ihr den Spinat hinzu und lasst alles für weitere 5min köcheln.
  4. Zum Schluss schmeckt ihr eurer One-Pot-Quinoa noch mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskat ab und serviert es dann in Schüsseln.
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    Sieht vielleicht nicht ganz so lecker aus, schmeckt aber vorzüglich 🙂

Lasst es euch schmecken und habt noch eine tolle Zeit!

Bis Mittwoch.

Sonnige Grüße sendet euch:

Eure Nisi Blume

Nur noch zwei Wochen!!!

Nur noch zwei Wochen!!!

Hallo meine Lieben,

ich drehe bald durch. Jetzt haben wir schon über 4 Wochen des „Projekt: Zuckerfrei“ hinter uns gebracht und mein Appetit auf eine schmackhafte Kugel Eis wird erst jetzt schier unerträglich. Ich bin langsam schon soweit, dass ich für eine Kugel Eis töten würde und auch ganz oft darüber nachdenke, wann und wo ich mir diese Kugel gönne. Das Schlimmste an der Sache ist, dass man nach den 4 Wochen eigentlich seine Zuckersucht überwunden haben sollte, aber mein Gehirn erst jetzt anfängt so richtig zu rebellieren.

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Vielleicht nicht besser als ein Eis, aber mindestens genauso gut – und zuckerfrei 🙂

Vielleicht liegt die Rebellion ja in den aufkommenden Sommergefühlen begründet, aber das glaube ich so allmählich nicht mehr. Denn mich macht nicht nur die Kugel Eis mürbe, auch muss ich mich immer wieder zur Vernunft ermahnen, nicht einfach einmal so zu cheaten. Die letzten zwei Wochen will ich jetzt unbedingt auch noch schaffen!

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Auch auf dem Rad werde ich immer besser, wenn auch immer noch die passenden Klamotten fehlen.

Außer dem unendlichen Verlangen nach Eis gibt es aber nicht so viel neues zu berichten. Training läuft immer noch super, auch wenn ich nach dem Wochenende in Neuhaus doch schwerere Beine hatte, als ich zugeben wollte. 😉

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Mein Outdoorgym in Neuhaus 🙂

Wie ergeht es euch im „Projekt: Zuckerfrei“? Habt ihr auch schon ein Gericht, von dem ihr wisst, dass es auf jeden Fall als erstes auf euren Teller landet? Und vorallem habt ihr schon Pläne, wie es nach Ostern weiter gehen soll?

Ich freue mich wie immer auf eure Kommentare und wünsche euch noch eine schöne Woche. 🙂

Bis bald!

Eure Nisi Blume

Die neue Art zu entspannen 

Die neue Art zu entspannen 

Hallo meine Lieben,

diese Woche möchte ich euch einen Weg beschreiben, wie euer Körper völlig entspannen kann. Einen Weg, durch den viele Verspannungsbedingte Erscheinungen, wie Hüftschmerzen, Kopfschmerzen, etc. verschwinden. Denn ich finde, dass sich das „Projekt: Zuckerfrei“ entspannt doch viel besser durchhalten lässt.

Vor nicht mal einem Jahr war meine Mutter das erste Mal in einer Vitametik-Praxis um dort einen Impuls zu bekommen. Was genau Vitametik und ein Impuls sind, erkläre ich euch gleich. Nach diesem Impuls fühlte sie sich wie auf Wolken, die Rückenschmerzen verschwanden, ihre Augen wurden besser und sie erlebte ein absolutes Entspannungsgefühl. Selbstverständlich wollte sie das nicht nur für sich behalten und ging zunächst mit meiner Oma regelmäßig zur nächsten Vitametik-Praxis. Und auch meiner Oma tat es wahnsinnig gut. Ihre Schmerzen im Knie ließen soweit nach, dass sie sogar ohne Probleme die Treppe zu ihrer Wohnung meistern konnte.

Angespornt von diesen Erfahrungen absolvierte meine Mutter schließlich die Ausbildung zur „Vitametikerin“ und eröffnete ihre eigene Praxis. Und selbstverständlich musste ich den „Hokus-Pokus“ auch testen. 😉

Aber was ist Vitametik und wie wirkt ein Impuls?

Vitametik ist eine Methode, um den Körper einmal völlig zu entspannen. Hierfür wird an einem Punkt unter dem Ohr durch die heilsamen Hände des Vitametiker ein Impuls gesetzt. Dies erfolgt durch das impulsartige wegziehen der Hände vom Nervenpunkt. Aber keine Angst das ist wirklich nicht schmerzhaft. Im Anschluss bleibt man noch fünf Minuten auf der Liege liegen und darf dann noch 20 Minuten im Relaxbereich entspannen.

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Zunächst erfühlt der Vitametiker, an welcher Stelle er den Impuls setzen muss.

Die Wirkung des Impulses könnt ihr euch vorstellen wie Newtons Wiege. Einmal angestoßen geht der Impuls durch den gesamten Körper, man spürt sogar, wie die Welle der Entspannung vom Kopf bis zu den Zehen rollt und jeder Muskel lockerer wird. Möglich wird dies, da unter dem Ohr alle Nervenbahnen zusammen laufen. Als kleiner Vergleich: Wenn ihr euch durch ein Geräusch erschreckt, spannt sich automatisch der ganze Körper an.  Das passiert, da der Reiz sofort an das Gehirn weitergeleitet wird und dieses durch Anspannung aller Muskeln reagiert.  Und was durch einen Reiz verspannen kann, kann genauso wieder entspannt werden. Nur das man eben nicht angeschrien wird, sondern durch den sanften, aber ruckartigen Druck das Gehirn die Botschaft bekommt alle Muskeln zu lockern.

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Nach einem Beintest wird der Impuls gesetzt.

Für wen ist diese Methode geeignet?

Zunächst möchte ich hier festhalten, dass die Vitametik keinen Besuch beim Arzt, Physiotherapeuten, o.A. ersetzt. Es ist lediglich ein Anstoß für die Selbstheilkräfte des Körpers. Der Impuls verpufft, wenn man nichts an seiner Situation, welche zur Verspannung geführt hat, ändert.  Dennoch hat es eine enorme Wirkung, wie bereits beschrieben, kann meine Oma nach jedem Impuls ohne Probleme wieder Treppen laufen, meine andere Oma hat weniger Rückenprobleme und ihr Asthma bessert sich.

Der Impuls ist für jeden geeignet, nicht nur für die Omas. 😉 So genieße ich mittlerweile das Gefühl völlig entspannt zu sein. Gerade als Läufer hat man sehr oft mit muskulären Disbalancen und mit daraus resultierenden Verspannungen zu tun, die einen sogar am Laufen hindern können. Auch ich musste das sehr schmerzhaft im Oktober/November erfahren, als ständige Schienbeinschmerzen beim Laufen mich zur Verzweiflung brachten. Auslöser war der durch die hintere Oberschenkelmuskulatur eingeklemmte Ischiasnerv. Ein Impuls verschaffte mir schlagartig Linderung und ich konnte mein Training wieder normal durch ziehen.

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Zum Schluss darf man für 20 Minuten völlig relaxen.

Auch bei allen anderen Verspannungen schwöre ich auf die Vitametik. Seit dem ich regelmäßig meinen Impuls bekomme, habe ich weniger mit Problemen beim Laufen zu kämpfen. Wie ihr ja bereits wisst, läuft mein Training im Moment sehr gut und ich habe seit November keine größeren Verletzungspausen mehr gehabt. Toi, toi, toi!

Ich würde die Vitametik wirklich jedem empfehlen, aber vor allem denen, die nach Entspannung suchen und bereits Probleme haben oder Problemen vorbeugen wollen. Das Alter und der Fitnessgrad spielen hierbei überhaupt keine Rolle. Traut euch, es tut wirklich jedem gut.

Dieser Blogpost soll keine Werbung für Vitametik sein. Auch werde ich nicht von Vitametik gesponsert oder von meiner Mutter bestochen so einen Text zu schreiben. Nein, viel mehr bin ich von der Wirkung absolut überzeugt und möchte allen, die schon Probleme haben, einen neuen Lösungsansatz bieten. Wie gesagt, es ist für jeden geeignet und man fühlt sich danach wie auf Wolken.

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Der Vitametiker eurer Wahl freut sich auf euren Besuch. 🙂

Unter http://www.vitametik.de/praxensuche/ findet ihr ein Verzeichnis aller Praxen, auch in eurer Nähe. Probiert es doch einfach einmal aus und sagt mir eure Meinung.

Viel Spaß beim Entspannen. 

Bis bald

Eure Nisi Blume

Projekt: Zuckerfrei – der Ansatz zum Endspurt

Projekt: Zuckerfrei – der Ansatz zum Endspurt

Hallo meine Lieben,

jetzt sind es nur noch gute zwei Wochen bis das „Projekt: Zuckerfrei“ zu Ende geht. Und diese zwei Wochen halten wir jetzt ja wohl auch noch durch. Haben wir es bis hier hin geschafft, ist der Rest nur noch ein Klacks…

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Die Lust auf Eis – einfach nur reine Gewohnheit.

Ich wünschte bei mir wäre es so 😀 Je wärmer es wird, desto schlimmer ist die Sehnsucht einfach mal ein Eis essen oder einen Kaffee trinken zu gehen. Mir geht es dabei ja nicht einmal um das Eis, bzw. um den Geschmack oder so, sondern einfach um meine liebe Gewohnheit, im Sommer Eis essen zu gehen. Klar ist der leckere Geschmack auch nicht von der Hand zu weisen, aber da ich bei Regen oder anderem nicht sonnigem Wetter keine Lust auf Eis habe, weiß ich, dass es wirklich meine Gewohnheit ist.

Appropo Gewohnheit, da wären wir schon beim nächsten Problem. Ich glaube ich habe am Samstag gesündigt. Mr. Blume und ich waren wie immer in der Münsteraner Innenstadt unterwegs. Allerdings konnten wir dieses mal unsere Tour erst halb 1 starten, da Frau Nisi Blume erst noch ihren langen Dauerlauf erledigen musste (insgesamt 21,1km in 2:22:52h, es wird 😉 ). Es kam wie es kommen musste und die Schlange am Bratkartoffelwagen war riesig. Also wurde von uns kurzerhand beschlossen, dass wir ja gar nicht so viel Hunger haben und wir eben erst unseren Bummel erledigen. Naja, aus „nicht so viel Hunger“ und „kurzer Bummel“ wurde mega Hunger und ein schöner ausgedehnter Shoppingtag. Dementsprechend musste ich mir auch etwas zu essen holen und da wir gerade bei „Krawummel“ angekommen waren, konnte ich auch nicht widerstehen einen Salat mit Falafelbällchen, veganen Seitan-Döner und Kürbisrollen zu essen. Und ich sage euch der Salat war mega schmackhaft, wenn vielleicht auch nicht zu 100% clean, aber wenigstens vegan und sooooo lecker. 😉

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Die Sünde.

Den Rest der Woche war aber alles wieder im Lot. 😉

Ach bevor ich es vergesse möchte ich euch doch noch mein neustes Baby vorstellen: Mein Serious Grafix matte, mein kleines Baby.

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Mein Baby ❤

Ich erzähle euch allerdings nicht, wie schwer ich mir im Moment noch mit das Fahren fällt und was mein Hintern zu der ganzen Sache sagt… 😀 Aber so viel sei verraten die ersten 60km hat es schon auf den Reifen. Und es ist einfach die absolute Liebe zwischen uns.

Ansonsten läuft das Training diese Woche leider nicht so gut. Der lange Dauerlauf am Samstag war noch voll in Ordnung, zum „Schneckenrad fahren“ am Sonntag wollte ich mich nicht äußern und das Training am Montag war wirklich nicht berauschend.  Durch den Wechsel auf die „Sommerbahn“ und die Zeitumstellung wollte mein Körper einfach nicht in Gang kommen, also gab es nur zwei Intervalle und sonst ein paar lockere Runden. Die Fahrradtour am Dienstag war dafür wieder in Ordnung. Versteh einer den Organismus 😉

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Absolute Rennradliebe! ❤

Jetzt habe ich aber genug von meiner Woche erzählt, lasst doch mal von euch was hören. Wie läuft das „Projekt: Zuckerfrei“ bei euch? Habt ihr auch schon gesündigt?

Ich wünsche euch noch eine tolle Woche.

Genießt noch ein wenig das tolle Wetter!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

Es wird Frühling, bewegt euch! – Teil II

Es wird Frühling, bewegt euch! – Teil II

Hallo meine Lieben,

wir haben schon über die Hälfte der Fastenzeit hinter uns und der Frühling hat auch schon seine Fühler ausgestreckt. Geht es euch immer noch gut, oder habt ihr auch schon so ein wahnsinniges Verlangen auf eine Kugel Eis?

Aber Durchhalten lautet die Devise. Und was hilft besser gegen Heißhunger, als ein bisschen Sport? Und weil die Vorschläge beim letzten Blogpost nur die Zeit bis mittags abgedeckt haben, kommt hier der zweite Teil, um euch auch nach dem Mittag noch ein wenig fit zu halten.

6. Tipp:

Ihr habt den Lunch auf Arbeit hinter euch gebracht und sitzt wieder gemütlich am Schreibtisch. Jetzt ist die perfekte Zeit den Bürostuhl gegen einen Gymnastikball auszutauschen und dem Rücken auch noch etwas Gutes zu tun. Gleichzeitig dürft ihr eure Füße aus euren Schuhen befreien und diese unter dem Schreibtisch mit einem harten Noppenball verwöhnen. Hierfür einfach bewusst mit den Füßen und etwas Druck auf dem Ball herum rollen und das ganze Gewebe lockern.

Sowohl das Sitzen auf dem Ball, als auch das Massieren der Füße nehmen keine zusätzliche Zeit in Anspruch. Und auf die Frage der Kollegen, warum es mit einmal so nach Käse riecht, kann man ja einfach antworten, dass es wohl noch der Geruch aus dem Pausenraum sein soll. 😉

7. Tipp:

Endlich ist der Arbeitstag geschafft, ihr dürft nach Hause. Nach eurer Radtour, oder eurem Spaziergang braucht ihr selbstverständlich zu Hause noch ein kleines Leckerli. Und wie es der Zufall möchte, ist gerade Kaffee und Snackzeit. Aber heute snackt ihr auf andere Weise, ihr nehmt euren Kaffee und euer Leckerli und begebt euch zum genießen in die Stuhl-Postion, allerdings ohne Stuhl. Ihr setzt euch quasi in die Luft, für wen das nach der ganzen Anstrengung zu viel ist, der darf sich auch  eine Wand „setzen“.

Einmal den Kaffee im „sitzen“ genießen.

Diese Übung ist mega effektiv für die Oberschenkel und erfordert nicht mehr Zeit, als die, die ihr euch eh zum Kaffee, Tee o.Ä. trinken nehmt.

8.Tipp:

Ok, die Kaffeezeit ist nun vorbei, nachdem ihr eure Besorgungen und eure Hausarbeit erledigt habt, wandert ihr zum Sofa um ein wenig zu entspannen und Fernseher zu schauen. Bevor ihr allerdings in den Untiefen der Couch versumpft, tut doch eurem Rücken noch etwas Gutes und macht 15 Supermans. Hierfür legt ihr euch einfach flach mit dem Bauch auf den Boden und streckt sowohl die Arme als auch die Beine aus. Jetzt spannt ihr euren kompletten Körper an und hebt die Arme und die Beine gleichzeitig vom Boden. Die Brust, Bauchmuskeln und das Schambein bleiben allerdings fest im Boden verankert.

Bauch- und Rumpfmuskuatur anspannen und Arme und Beine anheben.

Für diese Übung wird euch euer Rücken lieben. Sie trainiert nämlich besonders die Rückenmuskulatur und beugt somit Rückenschmerzen vor. Vielleicht trennt sie euch zehn Minuten länger von eurem Sofa, aber die zehn Minuten sind es auf jeden Fall wert.

9.Tipp:

Das Fernsehprogramm ist spannend? Natürlich dürft ihr dem auch nichts tuend folgen, aber die erste Werbung wird kommen und dann gilt es: Schafft ihr es einen kompletten Spot euch in der Planke zu halten? Falls ja, schafft ihr es auch zwei, oder drei am Stück?

Die Planke.

Und auch für die Sky- oder Netflixgucker unter euch habe ich noch eine kleine Challenge. Eure Serie, bzw. euer Spielfilm ist sehr spannend und ohne Werbeunterbrechung? Dann testet doch mal wie viele Dips ihr in kompletten Spielzeit schafft. Für einen Dip setzt ihr euch vor euer Sofa/Bett streckt eure Beine aus und stützt euch mit euren Händen auf der Kante eures Sofa/Betts ab. Jetzt beugt und streckt ihr eure Arme ganz langsam. Wichtig ist, dass ihr nicht einfach mit dem Hintern hoch und runter geht.

Die Ausgangsstellung für einen Dip 😉
Für einen Dip die Arme mit Kontrolle beugen und wieder Strecken.

Die Übungen sind ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen und machen die Filme doch noch ein bisschen interessanter, oder?

10.Tipp:

Ihr habt den ersten „bewegten“ Alltag endlich überlebt und liegt in eurem Bett. Während ihr jetzt noch ein wenig den Tag Revue passieren lasst, kommt ihr noch in das dynamische Krokodil. Hierfür stellt ihr im Liegen eure Beine an und streckt die Arme zu den Seiten in einem 90Grad-Winkel zu eurem Körper aus. Jetzt lasst ihr abwechselnd die Beine erst zur linken Seite kippen, euer Blick geht hierbei nach rechts und auch die rechte Schulter bleibt am Boden. Danach kommt ihr wieder in die Mitte und lasst eure Beine zur rechten Seite kippen, hier geht der Kopf nach links und die linke Schulter bleibt am Boden.

Der Blick geht nach links, die Knie nach rechts.

Dann über die Mitte mit Kontrolle auf der anderen Seite wiederholen.

Ich hoffe ihr habt ein wenig Spaß mit den Übungen und genug Motivation, die eine oder andere in euren Alltag zu integrieren. Selbstverständlich muss jetzt nicht jeder Tag von euch so aussehen, wie ich es hier beschrieben habe, aber gerade jeden Tag ein paar Übungen einzubauen kann große Veränderungen bewirken.
Schreibt mir doch einfach, ob ihr ein paar Übungen eingebaut habt und wie es euch damit geht. Ich freue mich wie immer über jede Rückmeldung.

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Wochenstart

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Halbzeit im „Projekt: Zuckerfrei“

Halbzeit im „Projekt: Zuckerfrei“

Hallo meine Lieben,

die Hälfte des „Projekt: Zuckerfrei“ wäre somit auch geschafft. Haltet ihr noch gut durch? Stellen sich schon erste kleine Erfolgserlebnisse ein, oder ist weiterhin jeder Tag eine Herausforderung?

Ich fühle mich immer noch gut ohne Zucker, wurde allerdings am Wochenende erneut auf die Probe gestellt. So besuchte ich meine Eltern und meine Oma. Und ihr könnt es euch bestimmt vorstellen, gerade ein Oma-Besuch ist nicht so ohne. So hat die Liebe extra einen riesen Topf Sauerkraut für mich gekocht, leider dafür aber einen Teil fertiges gezuckertes Sauerkraut verwendet. Also durfte ich es leider nicht essen, habe ihr es erklärt und schwupsdiwups wurde es einfach eingefroren. Puh! Oma nicht böse, nochmal Glück gehabt!

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Kein Sauerkraut, aber Porridge gehört einfach zu meinen neuen Leibspeisen, egal mit welchem Korn 😉

Schwieriger wurde es dann mit dem Mittag am Sonntag. Mr. Blume aß bei seinen Eltern und ich aß nichts… Leider wusste ich nicht, ob in dem Essen meiner oder seiner Eltern Zucker enthalten ist und da ich eh keinen so besonderen Hunger hatte, gab es eben spontan weder bei dem einen noch bei dem anderen Klöße mit Braten. 😉

Auch die restlichen Tage des Wochenendes war es wirklich nicht einfach, gerade in so einer kleinen Stadt, wie Neuhaus, stößt man mit dem „Zuckerfasten“ doch  eher auf Unverständnis und wird auch durch den Einzelhandel nicht unbedingt sonderlich unterstützt. Es gibt keine zuckerfreie Sojamilch, aber immerhin zuckerfreien Sojajoghurt, Tofu und viel Gemüse. So wurde eben ein Salatwochenende eingelegt.

Trotz der Tatsache, dass ich gerade zum Wochenende vom Zuckerverzicht und der ständigen Kontrolle, ob Gerichte Zucker enthalten oder eben nicht, ziemlich genervt bin. Funktioniert die Halbmarathonvorbereitung weiterhin sehr gut und ich konnte mein Wochenpensum perfekt erfüllen. Der Sportler in mir treibt mich weiter an, den Verzicht durchzuziehen, egal mit wie viel Gegenwind ich zu kämpfen habe.

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Die Halbmarathonvorbereitung läuft 🙂

Was motiviert euch, die ganzen Strapazen auf euch zu nehmen?

Habt noch eine tolle Woche!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Es wird Frühling, bewegt euch!

Es wird Frühling, bewegt euch!

Hallo meine Lieben,

nachdem ich euch am Mittwoch erzählt habe, wie gut es sportlich bei mir läuft, möchte ich euch auch ein paar Tipps geben, wie ihr mehr Sport in euren Alltag integrieren könnt. Denn ein aktives Leben fördert die Gesundheit, macht glücklich und passt perfekt zu unserer Challenge.

Daher habe ich einfach einmal 10 Tipps zusammengestellt, die gerne in euren normalen Tagesablauf integriert werden können.

1. Tipp:

Beginnen wir früh am Morgen, ihr liegt noch gemütlich in eurem Bett, döst noch etwas vor euch hin, oder checkt bereits die neusten Meldungen auf Facebook. Eigentlich keine Zeit um aktiv zu sein? Weit gefehlt! Gerade im Bett beim Neuigkeiten checken, könnt ihr schon die erste Übung einbauen. So lege ich mich jeden morgen auf die rechte Seite, winkele die Beine so an, dass die Fersen und mein Hintern eine Linie bilden und hebe dann erst 15mal den linken Unterschenkel vom rechtem ab. Wichtig hierbei ist, der Unterschenkel geht nur nach oben, es ändert sich keine Position und die Knie bleiben zusammen. Sobald ich damit fertig bin, lasse ich die Füße aufeinander liegen und hebe Ober- und Unterschenkel gleichzeitig ab, wie als würde ich meine Beine spreizen wollen. Die Füße bleiben während der ganzen Zeit zusammen am Boden. Zum Schluss hebe ich noch 15mal das linke gestreckte Bein komplett vom rechten ab und senke es langsam und gerade wieder nach unten. Das Bein bleib mit meinem Körper in einer Linie. Jetzt ist meine „Facebook-Neugier“ befriedigt, ich drehe mich zur anderen Seite, öffne Instagram und wiederhole die Übungen mit dem anderen Bein.

Die insgesamt sechs Übungen nehmen ungefähr 10min in Anspruch und trainieren besonders die seitlichen Beinmuskeln und die Hüftbeuger.

2. Tipp:

Jetzt habt ihr die ersten Übungen im Bett geschafft und stellt fest, dass die Zeit drängt. Also hebt ihr euch aus dem Bett und geht ins Bad. Im Rahmen der täglichen Morgenhygiene steht sicherlich nun das Zähne putzen auf dem Programm. Auch hier könnt ihr noch aktiv sein. Während jeder auf zwei Beinen stehend die Zähne putzt, probiert ihr es doch jetzt einfach mal auf einem Bein und malt mit dem anderen Formen in die Luft. Nach einer Minute den Beinwechsel nicht vergessen.

Die Übung erfordert keinen zusätzlichen Zeitaufwand und trainiert sowohl die Bein- und Bauchmuskulatur, als auch den Koordinationssinn.

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Die Fersen und der Po sollten auf einer Linie liegen.
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Die Knie bleiben zusammen und der obere Unterschenkel hebt ab.
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Hier bleiben die Füße zusammen und die Ober- und Unterschenkel heben voneinander ab.
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Das obere Bein gestreckt vom unteren abheben und langsam wieder absenken.

3. Tipp:

Ok soweit so gut, nach dem Zähne putzen geht es raus aus dem Haus und rein ins Auto… Halt! Warum fahrt ihr nicht einfach einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit oder geht alternativ zu Fuß? Für wen die Strecke weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad bewältigbar ist (das gilt für alle Strecken über 20km :-P), kann das Auto auch einmal nicht direkt vor der Firma geparkt werden, sondern ein wenig abseits und dennoch einen kleiner Morgenspaziergang getätigt werden. Glaubt mir, gerade im Sommer ist das ein wundervolles Gefühl.

Fahrrad fahren und/oder laufen verbrennen ein paar zusätzliche Kalorien und kurbeln das Herz-Kreislaufsystem an. Vielleicht solltet ihr allerdings gerade am Anfang bis zu einer Stunde mehr Zeit einplanen.

4.Tipp:

Jetzt seid ihr an eurem Arbeitsplatz angekommen und dürft euch selbstverständlich erst einmal von den voran gegangenen Strapazen erholen. Selbstverständlich steht ca. 90min später das Frühstück mit den Kollegen an, warum seid ihr heute nicht einfach besonders lieb und kocht für das ganze Team Kaffee? Beim Wasser holen habt ihr wieder ein paar Meter zu Fuß zurück gelegt und während die Kaffeemaschine arbeitet, lasst ihr eure Wadenmuskeln spielen. Stellt euch einfach vor der Kaffeemaschine (oder an einem Ort eurerer Wahl 😉 ) auf ein Bein und geht 15mal pro Seite auf die Zehenspitzen und langsam wieder auf den gesamten Fuß zurück.

Die Übung erfordert keinen großen Zeitaufwand und macht sehr schöne Waden.

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Einmal auf die Zehenspitzen bitte. 🙂

5. Tipp:

Ok das Frühstück habt ihr überlebt, nun beginnt der harte Arbeitsalltag. Für alle unter euch, die auf Arbeit hauptsächlich sitzen, beginnt jetzt die problematischste und gesundheitsgefährdenste Zeit. Denn viel zu häufig wird jetzt bis zum Mittag essen dauersitzend der normalen Arbeitstätigkeit nachgegangen. Aber heute nicht! Heute versucht ihr jede Stunde mindestens für 10min aufzustehen und euch kurz zu bewegen. Ihr könnt dafür vielleicht nachsehen ob die Blumen „Durst“ haben, eure Post selbst wegbringen, oder einfach mehr trinken und öfters aufs Klo ;-). Euch fällt schon etwas ein. Zusätzlich zu den 10min könnt ihr noch ein kleines Bauchworkout auf eurem Stuhl einbauen. Hierfür setzt ihr euch mit geradem Rücken und aktivierten Bauchmuskeln auf die vordere Kante eures Stuhls und hebt jetzt für eine Minute eure Beine gestreckt nach oben und senkt sie wieder ab. Nach einer Minute behaltet ihr die Beine oben und spreizt sie auseinander und zieht sie wieder zusammen, wieder für eine Minute. Es folgt noch eine Minute, in der ihr die Knie zu eurem Bauch zieht und die Beine wieder streckt. Aber nicht absetzen. Zum Schluss haltet ihr die Beine immer noch oben und malt eine Minute lang Herzen in die Luft. Entweder macht ihr von diesem kleinen Workout drei Sätze nacheinander oder verteilt sie auf eure weiteren Arbeitsstunden ganz wie ihr mögt.

Die Übung bedarf keinen zusätzlichen Zeitaufwand und ist bequem unter dem Schreibtisch zu absolvieren. Sie trainiert sowohl die Bein-, als auch die Bauchmuskulatur.

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Die Beine gerade nach vorne in der Luft ausstrecken.
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Einfach einmal die Beine unter dem Schreibtisch zum Bauch ziehen.
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Die Beine langsam spreizen und wieder zusammen führen.

 

Den halben Tag haben wir jetzt bereits geschafft, weitere fünf Tipps für euren restlichen Tag bekommt ihr beim nächsten Mal.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Probieren.

Habt eine schöne Zeit.:-)

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Die zweite Woche „Projekt:Zuckerfrei“

Die zweite Woche „Projekt:Zuckerfrei“

Hallo meine Lieben,

und nun ist auch die zweite Woche im „Projekt:Zuckerfrei“ schon wieder vorüber. Wie habt ihr die Zeit bis jetzt überstanden? Was fehlt euch am meisten?

Ich möchte euch dieses mal nicht wieder die Ohren voll heulen, was mir alles fehlt, sondern einmal sagen, was ich im Moment als mega positiv empfinde.

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Langeweile kommt erst gar nicht auf. – Sport frei!

Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber ich fühle mich seit „Projekt:Zuckerfrei“ irgendwie viel vitaler und fitter. Es geht schon damit los, dass ich mich jeden Tag ausgeschlafen fühle, selbst wenn acht Stunden Schlaf wieder einmal nicht zu bekommen waren. (Falls ihr euch wundert, wenn es ums Schlafen geht bin ich normalerweise wie ein kleines Kind: unter acht Stunden Schlaf bedeutet Totalausfall.) Außerdem strotze ich nur so vor Energie, ich könnte den ganzen Tag nur Sport treiben und rumrasen. 🙂

Das bringt mich zum nächsten Punkt: Seitdem ich wieder in Münster bin, also quasi fast zum Start der Fastenzeit, treibe ich jeden Tag Sport. So habe ich drei Laufeinheiten, eine Spinningeinheit, zwei Kraft-/Stabitrainings und einmal Yoga die Woche. Nebenbei erledige ich selbstverständlich auch noch meine Sachen für das Studium, koche essen und widme mich meinem Blog. 🙂

Bis jetzt ist mir nichts davon zu viel. Im Gegenteil, bei meinen Trainings kann ich zur Zeit ständig Erfolge verbuchen, so habe ich es endlich wieder am Wochenende geschafft 20km schmerzfrei zu laufen und das auch noch in 2:16h. Auch das Krafttraining mit einer anschließenden kleinen Fahrradtour am Sonntag konnte mich nicht stoppen, um am Montag beim Intervalltraining mit 2:24min auf 500m im achten Intervall eine neue Bestzeit aufzustellen.

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Absolut happy nach dem mega Intervalltraining.

Selbstverständlich profitiert auch mein allgemeiner Gemütszustand sehr. Während ich in Erfurt noch Trübsal geblasen habe und die Welt einfach nicht ganz so rosig aussah, ist im Moment hier alles super, lediglich Mr. Blume fehlt mir zu meinem Glück, aber selbst den sehe ich ja am Wochenende wieder. 🙂

Es scheint so, als würde mich der Verzicht einfach gesund und glücklich machen, ich hoffe ihr habt Ähnliches zu berichten.

Jetzt heißt es aber noch ein bisschen lernen, bevor die nächste Einheit ansteht.

Denkt immer daran, ihr schafft alles was ihr nur schaffen wollt! Ich glaube ganz fest an euch!

Fühlt euch gedrückt.

Bis bald

Eure Nisi Blume