Diät-Update Woche 4

Diät-Update Woche 4

Hallo meine Lieben,

die ersten vier Wochen meiner Diät sind nun vorbei. Und was soll ich schreiben, definiere ich Diät als meine neue Lebensweise, kann ich eigentlich ziemlich zufrieden sein. Soll das Wort Diät aber mit Abnehmen gleich gesetzt werden, ist es zum Heulen.

Doch warum besteht hier ein so großer Unterschied?

Fangen wir mit dem unangenehmen Teil an: Dem Gewichtsverlust. Laut Abnehmplan müsste eigentlich eine 6 auf der Waage stehen. Aber irgendwie steht da eine 71,5 kg im Moment. Und ja mir ist auch klar warum, denn nur die angestrebten 1500 kcal zu mir zu nehmen, schaffte ich eigentlich nie. Und einige Geburtstage und Essen mit Freunden haben die Kalorienbilanz völlig gesprengt.

Also die Waage ist nun nicht gerade mein Freund, aber dennoch fühle ich mich wieder wohler. Was daher kommt, dass ich eine neue Lebensweise etabliert habe. Mein Herz schlägt nun einmal für den Sport und das lebe ich im Moment auch. So schaffte ich es die letzten drei Wochen jede Woche insgesamt drei Lauftrainings, zwei Krafttrainings, einmal Yoga und zwei Schwimmstunden zu absolvieren. Und ich fühle mich damit so richtig gut, es macht einfach Spaß!

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Eine gute Woche und das Trainingstagebuch ist voll 🙂

Und worauf ich auch besonders Stolz bin, ist, das ich es fast jeden Tag geschafft habe, meinen Eiweißbedarf zu decken. Manchmal hat auch dies meine Kalorienbilanz gesprengt, aber das empfinde ich nicht so schlimm, da ich gerade für meinen Sport die Energie benötige um mich steigern zu können und Leistung zu bringen.

Und ein bisschen sieht man es auch, dass ich viel und gerne Sport treibe. 😉 Besonders an meinem Trainingstagebuch lassen sich auch schon Fortschritte erkennen, und das freut mich noch viel mehr!

Soweit erst einmal der Stand der Dinge.

Wie läuft es bei euch?

Bis bald!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Die Diät – Meine Lebensweise

Die Diät – Meine Lebensweise

Hallo meine Lieben,

diese Woche ist es endlich soweit, ich bin wieder genesen und starte mit meiner Diät. Nachdem ich den Beginn jetzt schon um drei Wochen verschieben musste, geht es endlich los.

Aber bevor ich euch auf dem Laufenden halte, wie die Diät funktioniert und wie es mir dabei geht, muss ich euch ja erst einmal erzählen, wie ich mich überhaupt kulinarisch einschränken möchte.

Das Wort Diät kommt aus dem altgriechischem und bedeutet übersetzt „Lebensweise/Lebensführung“. Und genau an diesem Punkt möchte ich ansetzen, ich möchte mein Leben so führen, dass ich noch ein paar überflüssige Pfunde verliere, ohne an Lebensqualität zu verlieren. Und aus diesem Grund habe ich mich als Diät-Form für das herkömmliche Kalorien zählen per App entschieden. So bleibt mir wenigstens die Auswahl an Lebensmitteln erhalten, wenn ich diese auch nur in begrenzten Umfang zu mir nehmen darf. 😉

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Das berühmte Vorher-Bild.

Wie viele Kalorien ich täglich zu mir nehmen darf, bestimmt sich aus meinem Grundumsatz. Diesen kann jeder auf zahlreichen Internetseiten einfach berechnen lassen. So besitze ich mit meinem Startgewicht von 71,3kg einen Grundumsatz von ca. 1479kcal. Diese sind auch mein tägliches Maximum an Kalorien, die ich zu mir nehmen möchte.

Doch wie setzen sich die 1479kcal zusammen?

Hierbei muss man wissen, dass 1g Kohlenhydrate und 1g Eiweiß jeweils 4,1kcal haben, während der Brennwert von 1g Fett bei 9,3 kcal liegt.

Soweit so gut. Da ich selbstverständlich auch während meiner Diät Sport treiben möchte, habe ich einen erhöhten Bedarf an Eiweiß, um den Aufbau der Muskelmasse nicht zu gefährden. Ich will versuchen jeden Tag 144g Eiweiß zu mir zu nehmen. Das entspricht dann einer Kalorienmenge von ca. 600 kcal. Die restlichen ca. 900kcal müssen nun zwischen Fett und Kohlenhydraten aufgeteilt werden. Das Gehirn benötigt zwischen 80g und 100g Kohlenhydrate am Tag um zu funktionieren. Bei mir dürfen es täglich 126g sein. Letzten Endes benötigt der Körper um alle Organfunktionen aufrecht zu erhalten, noch Fette. Von diesen sollten jeden Tag 40g auf meinem Teller landen, ergibt eine Kalorienmenge von rund 400 kcal.

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So sieht die Ansicht in meiner App aus, mit der ich meine Kalorien tracke.

So jetzt kennt ihr die Zusammensetzung meiner Nahrung, wie ich versuche mich daran zu halten und wie mein Speiseplan aussieht verrate ich euch dann immer die nächsten Wochen.

Also ich starte mit einem Gewicht von 71.3kg und möchte nächstes Jahr im Mai 55kg wiegen.

So ich hoffe ich langweile euch nicht mit dem Thema. Und ihr wisst ja wenn ihr Fragen habt, immer her damit.

Habt noch eine schönes Wocheende.

Eure Nisi Blume

Die Ausrüstung „to-go“

Die Ausrüstung „to-go“

Hallo meine Lieben,

wie bereits im letzten Blogpost versprochen, möchte ich mich ein wenig dem Thema „selbstgemachtes Essen to go“ widmen. Aber bevor wir mit ein paar Rezepten starten, finde ich es besonders wichtig, dass die richtige Ausrüstung im Schrank parat steht. Daher habe ich euch einmal meine absolute Must-have-Ausrüstung zusammengestellt.

Die Frischhaltedosen

Ohne diese Dosen wäre ich komplett verloren! So sind in ihnen schnell und transportfertig die Reste vom Abendessen verstaut und das Mittagessen für die Arbeit somit gesichert. Aber nicht nur dafür machen sie eine gute Figur, wenn man am nächsten Tag noch keine Lust auf das Essen hat, hält es sich auch locker 3 Tage im Kühlschrank frisch und mit der passenden Dose ist auch einfrieren und dann in der Mikrowelle wieder erhitzen möglich.

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Ein Blick in meinen Schrank.

Meine absolute Empfehlung für solche Dosen sind die Frischhaltedosen von Emsa. Ich besitze sie in 4 verschiedenen Größen und sie halten wirklich absolut dicht und sind mega praktisch! Zu erweben gibt es sie eigentlich überall, haltet einfach die Augen offen. 😉

Die Gläser

Leider wäre es ziemlich teuer, wenn ich für alles was ich vorkoche mir Dosen kaufen würde. Somit habe ich besonders für Suppen und mein Frühstück eine andere Alternative gesucht: Gurken- und Champignonsgläser.

Richtig gelesen, meine Suppen werden, solange sie noch heiß sind, in die Gläser abgefüllt und dann schnell zugeschraubt. Während die Suppe abgekühlt ist, entsteht in der Regel ein Vakuum im Glas und der Deckel schließt fest. Die erfahrenen Marmeladenkocher unter euch wissen, wie das Prinzip des Einweckens funktioniert und genau dieses mache ich mir zu nutze. Eine Suppe hält in einem fest verschlossenen Glas auf jeden Fall um die zwei Wochen im Kühlschrank. Leider habe ich alle Suppen innerhalb von zwei Wochen gegessen und kann euch nicht sagen, ob sie auch länger halten würden 😉

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Aber auch mein Joghurt mit Müsli zum Frühstück wird perfekt transportfähig in einem Glas. Bis jetzt hatte ich auch noch nie einen Tropfen Joghurt im Rucksack.

Der größte Vorteil der Gläser ist aber definitiv ihr Preis. So bekommt ihr sie quasi „gratis“ zu Gewürzgurken, Apfelmus, etc. dazu. Extra Geld ausgeben braucht ihr somit nicht.

Jetzt könnt ihr eure Schränke überprüfen und vielleicht noch die eine oder andere Anschaffung tätigen, bevor es dann im nächsten Blogpost mit Rezepten los geht 🙂

Habt noch eine schöne Zeit

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Warum auf Zucker verzichten?

Warum auf Zucker verzichten?

Hallo ihr Lieben,

jetzt haben wir es tatsächlich geschafft und 40 Tage auf Zucker verzichtet. Uns ging es dabei einmal gut und ein anderes mal ziemlich schlecht, dann hatten wir Heißhunger oder gar keinen Appetit mehr. Alles in allem finde ich sind wir aber leistungsfähiger und ein Stück zäher geworden.

Was ist eigentlich in unserem Körper passiert? Warum sind all die Dinge mit uns geschehen?

Ich habe während des „Projekt: Zuckerfrei“ sehr oft den Satz gehört: „Aber du musst doch Zucker essen!“. Wenn diese These stimmen würde, wären bereits die Urmenschen gestorben und uns gäbe es gar nicht. Auch einige Naturvölker wären komplett ausgerottet. Und wie es zu erwarten war, bemerke ich keinerlei Mangelerscheinungen und tot bin ich auch nicht.

Doch wofür benötigt der Körper den Zucker?

Zunächst müssen wir dafür klären, um welchen „Zucker“ es sich handelt. So besteht Zucker (Saccharose) zur Hälfte aus Glucose und zur anderen Hälfte aus Fruktose.

Glucose
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Getreide besteht zu einem großen Teil aus Glucose.

Glucose in ihrer Reinform wird auch als Stärke bezeichnet. Sie liefert „leere Kalorien“, entweder werden diese in unseren Fettzellen eingelagert, oder eben in den Muskeln verbrannt. Dies geschieht, da der Verzehr von Glucose den Glucosespiegel im Blut ansteigen lässt und somit die Insulinausschüttung angeregt wird. Durch diesen Fakt wird die Energieeinlagerung in den Fettzellen gefördert. Weitere Anteile an Glucose werden entweder durch die Leber in Glykogen umgewandelt (dies schadet der Leber nicht, hält sie sogar davon ab Glykogen in den Blutkreislauf abzugeben –> so kann Diabetes vorgebeugt werden) . Die geringste Menge wird von den Lebermitochondrien in Energie umgewandelt. Sollte noch überschüssige Glucose im Blutkreislauf vorhanden sein, wird diese zu Triglyzeriden umgebaut, allerdings kann ein hoher Triglyzerinspiegel im Blut die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterstützen. Außerdem ist es möglich, dass sich die Glucose an Proteine überall im Körper bindet, der Alterungsprozess wird somit beschleunigt und freie Radikale freigesetzt (dies kann zu weiteren Gewebeschäden führen).

Der Körper benötigt die Glucose somit lediglich zu einem ganz geringen Teil zur Energiegewinnung, der Rest wird als „Polster für schlechte Zeiten“ eingelagert. Ein Glucoseverzicht ist somit nicht tödlich, aber was ist mit dem anderen Bestandteil des Zuckers?

Fructose
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Die wohl bekanntesten Fructoselieferanten.

Das Fructosemolekül ist dafür verantwortlich, dass unser Zucker süß schmeckt. Allerdings wird diese nicht wie Glucose verstoffwechselt, sondern folgt ihrem eigenen Raster. So muss die Leber den Stoffwechsel der Fructose allein stemmen. Hierfür wird die dreifache Energie benötigt, welche die Leber ihren Zellen entzieht. Es kommt zur Harnsäureentstehung. Außerdem wird die Fructose nicht zu Glykogen umgewandelt, dies bewirkt, dass die Mitochondrien überfordert werden.

Da in der Leber das Insulin nicht wirkt, steigt der Blutzuckerwert an und die Bauchspeicheldrüse muss zusätzliches Insulin bereit stellen, dieses blockiert wiederum die „Satt-Signale“ und wir essen mehr. Die Folgen sind vielfältig, so kann ein zu hoher Insulinspiegel Krebsgeschwüre fördern, zum Zusammenbruch der natürlichen Darmbarriere beitragen und unter Umständen auch zu Demenz führen. Feststeht allerdings, dass wir durch das ausbleibende „Satt-Signal“ und die daraus resultierende mehr aufgenommene Kalorienmenge unsere Fettzellen füllen. Aber nicht zuerst das rein unästhetische Unterhautfettgewebe, sondern wir füllen unsere Bauchfettdepots, welche im direkten Zusammenhang mit Stoffwechselkrankheiten stehen.

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Weniger Zucker im Müsli?- Lasst euch nicht täuschen, auch hinter den Bezeichnungen Oligofruktose und Glucose-Fructose-Sirup steckt Zucker, selbst Honig ist reiner zugesetzter Zucker.

Es ist somit kein Wunder, dass ein schlank aussehender Mensch, welcher keinen Alkohol trinkt, aber jeden Tag Junkfood und andere zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nimmt, bereits früh eine Fettleber bekommt. Und mit anderen Stoffwechselkrankheiten, wie Bluthochdruck, Diabetis, etc. belastet ist.

Jetzt stelle ich euch die Frage: "Brauchen wir das Zeug wirklich?"
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Liest sich wie die Zutatenliste eines Experiments in Chemie. Selbstverständlich darf auch in der Würzkomposition Zucker nicht fehlen! Brauchen wir solche Produkte wirklich?!

Von dem einen oder anderen wird jetzt die Anmerkung kommen, aber was ist mit Obst? Obst besteht doch fast nur aus Fructose. Und diese Anmerkung ist auch absolut berechtigt und richtig, allerdings enthält Obst noch ein sehr wertvolles Kohlenhydrat, welches die Auswirkungen der Fructose soweit mindert, dass sie im Obst unbedenklich ist. Bei diesem Kohlenhydrat handelt es sich um die Ballasstoffe. In ihren zwei Formen im Obst vorkommend, bilden sie ein Gitter, dass die Verstoffwechselung der Fructose verlangsamt und somit der Leber ausreichend Zeit gibt, um diese ordentlich abzubauen. Das funktioniert aber nur bei ganzen Obst, sowohl das „Obst“ in Säften, als auch in Smoothies verliert durch das Zerkleinern diese Wirkung.

Da ich aber sowieso mein Obst lieber selbst kaue, war somit diese Ausnahme für mich nicht schädlich. Also kann man sagen, der Körper benötigt Zucker überhaupt nicht. Er mag ihn allerdings sehr gerne, da er dem Gehirn schnell Energie liefert und den Serotinspiegel anhebt. Serotin ist quasi das Glückshormon des Körpers (ein niedriger Serotinspiegel im Gehirn löst klinische Depressionen aus). Durch den Verzehr von Zucker wird der Serotinspiegel angehoben, fällt allerdings nach kurzer Zeit wieder ab und man benötigt immer mehr Zucker um diesen erneut anzuheben. Es liegt somit auf der Hand, warum Zucker so eine süchtig machende Wirkung auf uns hat.

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Zwei verschiedene zugesetzte Zuckerarten im Schinken – achtet unbedingt darauf was ihr kauft!

Wir brauchen den Zucker quasi nicht aber wir wollen ihn unbedingt. Und genau an dieser Stelle liegt unser Problem und der Große Nutzen, den die Nahrungsmittelindustrie aus uns zieht. In fast jedem Produkt, welches man käuflich erwerben kann steckt in irgendeiner Form zugesetzter Zucker, um uns abhängig zu machen und uns zum Kaufen zu bewegen. Bitte achtet daher beim Einkaufen darauf so wenig verarbeitete Produkte wie möglich zu kaufen, es muss kein zugesetzter Zucker im Senf sein, dass dieser einen guten Geschmack bekommt, auch ist das Glucose-Fructose-Sirup in unserer Wurst absolut unnötig. Daher meine Bitte an euch, um die Industrie zum Umdenken zu bewegen, hilft es nur, wenn wir alle zusammen halten und einfach solche Produkte nicht mehr kaufen. Ich will euch jetzt nicht euren Eisbecher in der Sonne oder euer Stück Schokolade am Abend verbieten, aber ich möchte euch dafür sensibilisieren nicht jeden „Scheiß“ zu kaufen und Zucker nur bewusst zu konsumieren. Wenn ihr diese Punkte beachtet, helft ihr nicht nur der Gesellschaft, sondern vorallem euch selbst.

Als kleiner Ansporn vielleicht noch ein Fakt, der meine momentane Leistungsfähigkeit erklärt, denn durch die Senkung des Insulinwertes, wird weniger Energie in den Fettzellen gespeichert, was zu einem besseren und schnellerem Sättigungsgefühl führt und den Appetit zügelt, außerdem ist dadurch mehr Energie für die Muskeln verfügbar, was eben die Leistungsfähigkeit steigert, die Stoffwechselgesundheit erhöht und die Lebensqualität verbessert.

Wie geht es nun weiter?

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Der Genuss solcher kleiner Köstlichkeiten ist auf keinen Fall verboten, solange er bewusst und nicht täglich geschieht.

Ich werde weiterhin, wo es nur geht auf Zucker und vor allem auf Zuckerzusätze verzichten. Einen kompletten und dauerhaften Verzicht wird es aber nicht geben, mein Kompromiss für mich liegt darin, dass jegliche Form von Zucker zwar genossen werden darf, aber nur ganz bewusst und in Produkten, in denen er wirklich unvermeidbar ist. Ansonsten werde ich auch weiterhin versuchen mich, so gut es eben geht, zuckerfrei zu ernähren.

Ich hoffe ich habe euch mit meinem Text nicht zu sehr überfordert, aber dieses Thema liegt mir einfach extrem am Herzen. Alle Informationen aus diesem Text habe ich dem Buch „Die bittere Wahrheit über Zucker“ von Dr. Robert H. Lustig entnommen. Falls euch zu diesem Thema noch etwas interessieren sollte, oder ihr weitere Anregungen habt, dann schreibt mir doch gerne, ich bin für alles offen!

Aber jetzt werde ich ganz bewusst ein Eis genießen und mich freuen, dass ich einen Schritt aus der Zuckersucht gemacht habe. 😉

Habt noch eine schöne restliche Osterzeit.

Bis bald .

Eure Nisi Blume

One-Pot-Quinoa

One-Pot-Quinoa

Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr habt heute alle den wundervollen Sonntag so richtig genossen! Für alle die, die allmählich wieder nach Hause kommen und mächtig Hunger haben, ist dies genau der richtige Blogpost.

Diese Woche möchte ich euch wieder ein Rezept aus dem Buch „Zuckerfrei, Die 40 Tage-Challenge“ von Hannah Frey vorstellen. Allerdings habe ich dieses auch wieder ein wenig abwandeln müssen, da mir manche Sachen so einfach nicht bekommen. Lecker schmecken tut es trotzdem, also viel Spaß beim Nachkochen. 🙂

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 250g Spinat
  • 400g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 200g Quinoa
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1/2 TL Muskat gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zunächst müsst ihr den Spinat verlesen, waschen, trocken schleudern und grobe Stiele abzwicken. Die Pilze müssen geputzt und in Scheiben geschnitten werden. Die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie in kleine Würfel.
  2. Dann erhitzt ihr das Olivenöl in einem Topf und bratet darin das Quinoa, die Zwiebeln und die Pilze für 2-3min an und löscht alles anschließend alles mit der Gemüsebrühe ab und lasst es für ca. 10min bei mittlerer Hitze köcheln.
  3. Nun gebt ihr den Spinat hinzu und lasst alles für weitere 5min köcheln.
  4. Zum Schluss schmeckt ihr eurer One-Pot-Quinoa noch mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskat ab und serviert es dann in Schüsseln.
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    Sieht vielleicht nicht ganz so lecker aus, schmeckt aber vorzüglich 🙂

Lasst es euch schmecken und habt noch eine tolle Zeit!

Bis Mittwoch.

Sonnige Grüße sendet euch:

Eure Nisi Blume

Halbzeit im „Projekt: Zuckerfrei“

Halbzeit im „Projekt: Zuckerfrei“

Hallo meine Lieben,

die Hälfte des „Projekt: Zuckerfrei“ wäre somit auch geschafft. Haltet ihr noch gut durch? Stellen sich schon erste kleine Erfolgserlebnisse ein, oder ist weiterhin jeder Tag eine Herausforderung?

Ich fühle mich immer noch gut ohne Zucker, wurde allerdings am Wochenende erneut auf die Probe gestellt. So besuchte ich meine Eltern und meine Oma. Und ihr könnt es euch bestimmt vorstellen, gerade ein Oma-Besuch ist nicht so ohne. So hat die Liebe extra einen riesen Topf Sauerkraut für mich gekocht, leider dafür aber einen Teil fertiges gezuckertes Sauerkraut verwendet. Also durfte ich es leider nicht essen, habe ihr es erklärt und schwupsdiwups wurde es einfach eingefroren. Puh! Oma nicht böse, nochmal Glück gehabt!

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Kein Sauerkraut, aber Porridge gehört einfach zu meinen neuen Leibspeisen, egal mit welchem Korn 😉

Schwieriger wurde es dann mit dem Mittag am Sonntag. Mr. Blume aß bei seinen Eltern und ich aß nichts… Leider wusste ich nicht, ob in dem Essen meiner oder seiner Eltern Zucker enthalten ist und da ich eh keinen so besonderen Hunger hatte, gab es eben spontan weder bei dem einen noch bei dem anderen Klöße mit Braten. 😉

Auch die restlichen Tage des Wochenendes war es wirklich nicht einfach, gerade in so einer kleinen Stadt, wie Neuhaus, stößt man mit dem „Zuckerfasten“ doch  eher auf Unverständnis und wird auch durch den Einzelhandel nicht unbedingt sonderlich unterstützt. Es gibt keine zuckerfreie Sojamilch, aber immerhin zuckerfreien Sojajoghurt, Tofu und viel Gemüse. So wurde eben ein Salatwochenende eingelegt.

Trotz der Tatsache, dass ich gerade zum Wochenende vom Zuckerverzicht und der ständigen Kontrolle, ob Gerichte Zucker enthalten oder eben nicht, ziemlich genervt bin. Funktioniert die Halbmarathonvorbereitung weiterhin sehr gut und ich konnte mein Wochenpensum perfekt erfüllen. Der Sportler in mir treibt mich weiter an, den Verzicht durchzuziehen, egal mit wie viel Gegenwind ich zu kämpfen habe.

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Die Halbmarathonvorbereitung läuft 🙂

Was motiviert euch, die ganzen Strapazen auf euch zu nehmen?

Habt noch eine tolle Woche!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Die erste zuckerfreie Woche

Die erste zuckerfreie Woche

Hallo meine Lieben,

jetzt haben wir die erste Woche vom „Projekt: Zuckerfrei“ schon geschafft. Wie erging es euch?

Also die ersten drei Tage stellten für mich kein Problem dar, der Zuckerentzug war kaum spürbar und auch bei meinen Mahlzeiten vermisste ich nichts. Und dann wurde es Samstag und es stand ein schöner Tag mit Mr. Blume in der Stadt auf dem Plan. Der Tag an sich war auch sehr schön, aber bereits in den ersten zehn Minuten in der Stadt wurde mir meine erste Grenze aufgezeigt. Ich liebe es im Starbucks zu sitzen und dortige Getränke zu mir zu nehmen. Das eine „Green Tea Soya Latte“ keine Option für „Projekt: Zuckerfrei“ sein konnte, war mir völlig klar, aber das ich meinen Kaffee schwarz trinken musste, da in der Sojamilch von Alpro sowohl Zucker als Süßstoff enthalten ist, hatte ich nicht bedacht. Und ich musste leider feststellen ein Filterkaffee von Starbucks ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack.

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Leider nichts für mich – ein schwarzer Starbucks-Filterkaffee

Aber nachdem ich das Starbucks-Thema vorerst angehakt habe, tranken wir dennoch in der Roestbar in Münster einen sehr guten Kaffee, welcher auch schwarz ein Genuss war. Als ich mir auch noch eine Portion hausgemachte Bratkartoffeln (ich hoffe sie waren zuckerfrei) und einen Apfel auf dem Markt gegönnt hatte, sah die Welt auch wieder besser aus. Auch der Appetit auf eine gigantische Portion Eis ließ sich dann verkraften.

Wieder zu Hause angekommen wiegte ich mich in dem Glauben das Schlimmste bereits überstanden zu haben, da eröffnete mir Mr. Blume einen gemeinsamen Kinobesuch geplant zu haben. Die absolute Katastrophe. Der Geruch von frischem Popcorn lässt mir das Wasser sofort im Mund zusammen laufen, wie sollte ich da bitteschön widerstehen?! Aber selbst das gelang mir durch einen kleinen Trick relativ gut. A) waren wir eh so spät dran, dass Popcorn kaufen nicht mehr möglich gewesen wäre und B) hatte ich mir mein Popcorn einfach zu Hause zuckerfrei selbst zubereitet. Schmeckt zwar nicht so gut wie im Kino, aber hat das Verlangen durchaus gemildert. 🙂

Selbstgemachtes Popcorn aus der Mikrowelle 🙂

Der Samstag war damit auch zuckerfrei. Das Schlimmste kam aber erst danach, meine Laune war total im Keller. Trotz ausgiebiger Laufrunde machte mir der Zuckerentzug psychisch ein wenig zu schaffen. Wenn ich bereits mit Zuckerkonsum unausstehlich sein kann, so bewundere ich Mr. Blume wie er mich mit Zuckerentzug ertragen konnte.

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No words needed 😉

Und dann hatte ich auch noch Geburtstag am Montag. Leider muss ich euch an dieser Stelle etwas beichten. Wir waren nämlich essen und zwar Sushi und asiatische Gerichte. Und ich liebe Sushi und asiatisches Essen. Dementsprechend konnte ich leider nicht widerstehen, auch wenn in den Soßen und in der Ingwerzubereitung bestimmt Zucker enthalten war. Aber immerhin habe ich auf das Eis und die Sesambällchen als Dessert verzichtet. Das war auch schon hart genug, fiel mir aber leichter als der Verzicht am Samstag.

Ab Dienstag ging dann alles wieder seinen gewohnten Gang.

Ich hoffe euch ergeht es besser und wünsche euch noch ein gutes Durchhaltevermögen.

Wir schaffen das!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

In der Weihnachtsbäckerei – III. Teil

In der Weihnachtsbäckerei – III. Teil

Hallo meine Lieben,

und wieder neigt sich eine Adventswoche dem Ende entgegen. Jetzt sind es nur noch 14 Tage bis der Weihnachtsmann kommt. Um euch die Zeit bis dahin noch ein wenig zu verkürzen, gibt es heute noch ein Rezept zum Nachbacken von mir.

Wie ihr bestimmt wisst, esse ich wahnsinnig gerne Müsli, egal ob lose mit Milch oder als Riegel. Somit lag der Gedanke sehr nahe, einfach die Weihnachtsvariante eines Müsliriegels zu backen. Aus dieser Idee entstanden schließlich:

Müsli-Lebkuchen-Taler

Ihr benötigt für ca. 15 Stück:

  • 15 Oblaten
  • 200g zarte Haferflocken
  • 50g kernige Haferflockenwp-1481470888963.jpg
  • 200g gehackte Mandeln
  • 50g Cranberries oder Rosinen
  • 100-150g Margarine
  • ½ Packung Orangeat
  • ½ Packung Zitronat
  • 2 EL Sojamehl vermischt mit 4 EL Wasser
  • 2 EL Ahornsirup
  • 3-4 EL Sojadrink
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Piment
  • 1 Prise Ingwer (gemahlen)
  • 1 Prise Nelken (gemahlen)
  • 1 Prise Vanille
  • 2 EL Zimt

Zubereitung:

  1. Zunächst müsst ihr alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.
  2. Dann gebt ihr das Wasser-Sojamehl-Gemisch, das Ahornsirup und die Margarine dazu und knetet alles bis ein homogener Teig entsteht. Je nachdem wie bröselig euer Teig ist, müsst ihr beim kneten noch die Sojamilch hinzufügen. Aber Achtung der Teig kann sehr klebrig werden.
  3. Ist ein fester Teig entstanden, portioniert ihr diesen auf den Oblaten. Ihr müsst keinen Rand lassen, da der Teig nicht aufgeht, also nicht zu viel sparen. 😉
  4. Jetzt gebt ihr die Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt diese im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 20min.
  5. Nachdem eure Müsli-Lebkuchen-Taler abgekühlt sind, fehlt nur noch die Schokoladen- oder Zuckerglasur.wp-1481470915943.jpg
  6. Für die Schokoladenglasur gebt ihr einfach die Schokoladenkonfitüre für ca.3min bei geringster Leistung in die Mikrowelle, sobald eure Schokolade geschmolzen ist, dürft ihr sie auf den abgekühlten Müsli-Lebkuchen-Talern verteilen.Als Zuckerglasur habe ich eine einfache Puderzucker-Wasser-Mischung mit ein paar Spritzern Zitronenaroma verwendet.

Ich hoffe euch schmeckt meine Kreation genauso gut wie mir.

Kommt noch gut durch die restliche Vorweihnachtszeit und genießt die letzten Tage des Jahres.

Bis nächste Woche

Eure Nisi Blume

In der Weihnachtsbäckerei – I. Teil

In der Weihnachtsbäckerei – I. Teil

Hallo meine Lieben,

nun ist es endlich soweit, die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Jetzt können wir die verstaubte Weihnachtsdeko wieder aus dem Keller holen und unsere Wohnungen mit allen Künsten des Dekorierens verschönern. Selbstverständlich wird aber nicht nur die Wohnung verschönert, auch in der Küche kann man sich jetzt so richtig beim Backen austoben.

wp-1480064519861.jpgDieses Jahr habe ich mich an so einigen Plätzchen versucht. Allerdings sollten keine Backwaren entstehen, die auf herkömmlichen Rezepten beruhen und somit jedes Jahr zur genüge vorrätig sind. Dieses Jahr sollte es etwas anderes, etwas neues sein. Also gibt es grüne Plätzchen, braune Plätzchen und Müsliplätzchen. Alle ganz ohne Ei, Milch und co. gebacken. Falls ihr euch fragt, ob das schmeckt probiert es doch einfach aus. Das Rezept für unsere absoluten Favoriten findet ihr direkt unter dem Text. Ich verrate nur so viel: Meine Mitbewohner und Mr. Blume haben schon einen mächtigen Nachschlag bestellt. 😉

Grüne Matcha Plätzchen

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  •  190 g Mehl
  • 10 g Matcha
  • 100 g Puderzucker
  • 120 g weiche Pflanzenmargarine (ich habe Sojola verwendet), wenn ihr mit der Hand knetet, verwendet am besten gekühlte Magarine.
  • 2 EL Sojadrink (Reis-, Hafer-, oder Dinkeldrink könnt ihr natürlich auch verwenden)

Zubereitung:

  1. Zunächst müsst ihr das Mehl mit dem Puderzucker und dem Matcha vermischen. Dann gebt ihr die Margarine und den Pflanzendrink dazu und verknetet alles bis eine homogene, teigige Masse entsteht.
  2. Euren Teig müsst ihr jetzt für mind. 30min im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Nachdem euwp-1480059924853.jpger Teig ausgekühlt ist, rollt ihr ihn auf einer mehligen Unterlage aus und stecht eure Plätzchen aus. (Für alle die keine Ausstechförmchen haben, ich forme einfach Kugeln und drücke diese dann platt.)
  4. Diese gebt ihr dann auf ein Backblech und backt sie für 15 – 20min  bei 180 Grad.
  5. Nachdem eure Plätzchen ausgekühlt sind, könnt ihr sie verzieren. Ich empfehle eine Puderzucker-Zitronen-Glasur.

Ich hoffe euch schmecken die Plätzchen genauso gut wie uns.

Habt einen schönen ersten Advent!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

Kürbiscurry

Kürbiscurry

Hallo meine Lieben,

wie versprochen gibt es hier endlich das Rezept für mein leckeres Kürbiscurry zum Nachkochen. 🙂

Ein Update zu meiner Trainingsroutine folgt demnächst. So viel sei schon einmal verraten: „Das Laufen läuft.“ 😉

Kürbiscurry

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Zutaten:

  • 500g Hokkaidokürbis
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stückchen Ingwer
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 Bananen
  • grobe Sojaschnitzel
  • Currypulver
  • Kreuzkümmel
  • Koriander
  • Red Curry Paste
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Bio Gemüsebrühe

Zubereitung:

  1.  Zunächst müsst ihr die Sojaschnetzel in einer hitzebständigen Dose mit einem halben Esslöffel Gemüsebrühe und einem Esslöffel Olivenöl, einem Teelöffel Curry, sowie jeweils einer guten Prise Kreuzkümmel und Koriander mischen. Sobald ihr das getan habt, übergießt ihr die Mischung mit kochendem Wasser und lasst es für ca. 12 Stunden durchziehen. (Am besten bereitet ihr die Schnetzel am Abend vorher zu und lasst sie über Nacht durchziehen.)
  2. Am nächsten Tag schneidet ihr die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in feine Würfel und bratet alles in einer Pfanne mit ein wenig Öl an.
  3. In der Zwischenzeit schneidet ihr euren Kürbis in mundgerechte Würfel und gebt diesen mit in die Pfanne zum Anbraten. Sobald eure Zwiebeln glasig sind, gebt ihr eure Sojaschnetzel inklusive der Marinade der Schnetzel und die Kichererbsen dazu und lasst es auf mittlerer Stufe köcheln.
  4. Jetzt rührt ihr noch einen Teelöffel Red Curry Paste unter und widmet euch dann den Bananen. Diese müssen in feine Scheiben geschnitten werden.
  5. Nach ca. 25-30min Kochzeit gebt ihr die Bananen dazu und lasst alles noch einmal 5min bei geringer Hitze weiterköcheln.
  6. Jetzt gebt ihr nach Geschmack noch Salz, Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel, Curry, Koriander und Muskat dazu und lasst alles noch einmal durchziehen.
  7. Nach ca. 15-20min ist euer Kürbiscurry fertig zum genießen. Am besten schmeckt es serviert mit leckerem Reis.

wp-1477903238907.jpgIch wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen. 🙂

Bis später

Eure Nisi Blume

P.s. Über das eine odere andere Bild zu euren Kreationen würde ich mich sehr freuen. 😉