Diät-Update Woche 4

Diät-Update Woche 4

Hallo meine Lieben,

die ersten vier Wochen meiner Diät sind nun vorbei. Und was soll ich schreiben, definiere ich Diät als meine neue Lebensweise, kann ich eigentlich ziemlich zufrieden sein. Soll das Wort Diät aber mit Abnehmen gleich gesetzt werden, ist es zum Heulen.

Doch warum besteht hier ein so großer Unterschied?

Fangen wir mit dem unangenehmen Teil an: Dem Gewichtsverlust. Laut Abnehmplan müsste eigentlich eine 6 auf der Waage stehen. Aber irgendwie steht da eine 71,5 kg im Moment. Und ja mir ist auch klar warum, denn nur die angestrebten 1500 kcal zu mir zu nehmen, schaffte ich eigentlich nie. Und einige Geburtstage und Essen mit Freunden haben die Kalorienbilanz völlig gesprengt.

Also die Waage ist nun nicht gerade mein Freund, aber dennoch fühle ich mich wieder wohler. Was daher kommt, dass ich eine neue Lebensweise etabliert habe. Mein Herz schlägt nun einmal für den Sport und das lebe ich im Moment auch. So schaffte ich es die letzten drei Wochen jede Woche insgesamt drei Lauftrainings, zwei Krafttrainings, einmal Yoga und zwei Schwimmstunden zu absolvieren. Und ich fühle mich damit so richtig gut, es macht einfach Spaß!

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Eine gute Woche und das Trainingstagebuch ist voll 🙂

Und worauf ich auch besonders Stolz bin, ist, das ich es fast jeden Tag geschafft habe, meinen Eiweißbedarf zu decken. Manchmal hat auch dies meine Kalorienbilanz gesprengt, aber das empfinde ich nicht so schlimm, da ich gerade für meinen Sport die Energie benötige um mich steigern zu können und Leistung zu bringen.

Und ein bisschen sieht man es auch, dass ich viel und gerne Sport treibe. 😉 Besonders an meinem Trainingstagebuch lassen sich auch schon Fortschritte erkennen, und das freut mich noch viel mehr!

Soweit erst einmal der Stand der Dinge.

Wie läuft es bei euch?

Bis bald!

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

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2 Wochen Diät – eine Katastrophe

2 Wochen Diät – eine Katastrophe

Hallo meine Lieben,

seit nunmehr zwei Wochen versuche ich nun Diät zu halten, richtig gelesen, ich versuche. Denn es ist wirklich nur ein Versuch.

So liefen die ersten zwei Wochen in meiner Diät einfach null. Ich habe es sehr oft nicht geschafft weder mein Kaloriendefizit einzuhalten noch alle Makronährstoffe (siehe Die Diät – Meine Lebensweise) in ausreichendem Maße zu mir zu nehmen. Es fällt mir wirklich wahnsinnig schwer jeden Tag 144g Eiweiß zu essen. Meistens scheitere ich immer abends mit 100g, esse aber dafür so viele Kohlenhydrate, dass ich auch noch mit meiner Kalorienanzahl jenseits von gut und böse bin.

Festzustellen ist, dass mir ein richtiger Ernährungsplan und etwas Willenskraft fehlt. An beiden muss ich jetzt erst einmal arbeiten.

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Irgendwie will der Apettit nicht so wie ich möchte…

Falls ihr ein paar tolle Ideen habt bezüglich Motivation und eiweißreicher Gerichte, dann immer her damit. Ich bin euch für eure Hilfe wirklich dankbar!

Das war es zunächst auch schon wieder.

Startet gut ins Wochenende!

Liebe Grüße

eure Nisi Blume

Die Diät – Meine Lebensweise

Die Diät – Meine Lebensweise

Hallo meine Lieben,

diese Woche ist es endlich soweit, ich bin wieder genesen und starte mit meiner Diät. Nachdem ich den Beginn jetzt schon um drei Wochen verschieben musste, geht es endlich los.

Aber bevor ich euch auf dem Laufenden halte, wie die Diät funktioniert und wie es mir dabei geht, muss ich euch ja erst einmal erzählen, wie ich mich überhaupt kulinarisch einschränken möchte.

Das Wort Diät kommt aus dem altgriechischem und bedeutet übersetzt „Lebensweise/Lebensführung“. Und genau an diesem Punkt möchte ich ansetzen, ich möchte mein Leben so führen, dass ich noch ein paar überflüssige Pfunde verliere, ohne an Lebensqualität zu verlieren. Und aus diesem Grund habe ich mich als Diät-Form für das herkömmliche Kalorien zählen per App entschieden. So bleibt mir wenigstens die Auswahl an Lebensmitteln erhalten, wenn ich diese auch nur in begrenzten Umfang zu mir nehmen darf. 😉

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Das berühmte Vorher-Bild.

Wie viele Kalorien ich täglich zu mir nehmen darf, bestimmt sich aus meinem Grundumsatz. Diesen kann jeder auf zahlreichen Internetseiten einfach berechnen lassen. So besitze ich mit meinem Startgewicht von 71,3kg einen Grundumsatz von ca. 1479kcal. Diese sind auch mein tägliches Maximum an Kalorien, die ich zu mir nehmen möchte.

Doch wie setzen sich die 1479kcal zusammen?

Hierbei muss man wissen, dass 1g Kohlenhydrate und 1g Eiweiß jeweils 4,1kcal haben, während der Brennwert von 1g Fett bei 9,3 kcal liegt.

Soweit so gut. Da ich selbstverständlich auch während meiner Diät Sport treiben möchte, habe ich einen erhöhten Bedarf an Eiweiß, um den Aufbau der Muskelmasse nicht zu gefährden. Ich will versuchen jeden Tag 144g Eiweiß zu mir zu nehmen. Das entspricht dann einer Kalorienmenge von ca. 600 kcal. Die restlichen ca. 900kcal müssen nun zwischen Fett und Kohlenhydraten aufgeteilt werden. Das Gehirn benötigt zwischen 80g und 100g Kohlenhydrate am Tag um zu funktionieren. Bei mir dürfen es täglich 126g sein. Letzten Endes benötigt der Körper um alle Organfunktionen aufrecht zu erhalten, noch Fette. Von diesen sollten jeden Tag 40g auf meinem Teller landen, ergibt eine Kalorienmenge von rund 400 kcal.

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So sieht die Ansicht in meiner App aus, mit der ich meine Kalorien tracke.

So jetzt kennt ihr die Zusammensetzung meiner Nahrung, wie ich versuche mich daran zu halten und wie mein Speiseplan aussieht verrate ich euch dann immer die nächsten Wochen.

Also ich starte mit einem Gewicht von 71.3kg und möchte nächstes Jahr im Mai 55kg wiegen.

So ich hoffe ich langweile euch nicht mit dem Thema. Und ihr wisst ja wenn ihr Fragen habt, immer her damit.

Habt noch eine schönes Wocheende.

Eure Nisi Blume

Herbstgefühle

Herbstgefühle

Hallo ihr Lieben,

ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blogpost verfassen soll, aber er erscheint mir im Moment doch durchaus notwendig. Und euch die Wahrheit zu verschweigen, wäre auch nicht richtig.

So habt ihr sicherlich schon bemerkt, dass in letzter Zeit neue Blogposts sehr rar gesät waren und es überhaupt keine neuen Instagram-Beiträge mehr gab.

Der Grund dafür ist, dass ich im Moment ein gewaltiges Motivationsproblem habe. Das Posten von Beiträgen in Instagram bereitet mir überhaupt keine Freude und Ideen für spannende Blogposts für euch habe ich irgendwie auch nicht mehr.

Es war wohl einfach die letzten Wochen alles ein bisschen viel. Erst die Klausuren, dann der Umzug, das Schreiben der Hausarbeit, zwei Wettkämpfe usw. Irgendwie fühlt sich alles ein bisschen leer an. Die Tatsache, dass ich schon seit vier Wochen nicht mehr laufen gehen kann, macht die Sache nicht besser. In Verbindung mit dem miesen Herbstwetter ist das eine absolute Katastrophe.

Dennoch möchte ich den Kopf nicht in den Sand stecken. So habe ich vor einer Woche auf Gran Canaria Sonne und Lebensfreude getankt. Und würde gerne wieder richtig durch starten. Leider hält mich eine fiese Blasenentzündung noch fest im Griff, aber die Zeit wird genutzt, um alles dafür zu tun, wieder laufen gehen zu können.

Weiterhin möchte ich endlich die überflüssigen Pfunde, die sich immer so ansammeln, verlieren. Denn die ersten 42,2km laufen sich mit 15kg weniger auf den Hüften eben doch leichter. 😉

Das bringt mich auch schon zum Thema Blogpost. Falls es euch interessiert, wie ich meine Diät angehen möchte und was so daraus wird, verfasse ich euch gerne Blogposts dazu und nehme euch mit. Das wäre auch für mich eine sehr schöne Sache, da ich so wieder ein Thema zum Schreiben hätte und gleichzeitig noch ordentlich Motivation für die Diät bekomme.

Also lasst mich doch bitte eure Meinung zu dem Thema wissen, sobald ich gesundheitlich wieder fit bin, lege ich dann auch los. 😉

Ich hoffe euch allen geht es besser als mir und ihr habt einen tollen Herbst.

Bis bald

Eure Nisi Blume

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Für alle, die nicht mehr wissen wie ich aussehe. Hier ein Bild vom Urlaub 🙂

Sportscheck-Nachtlauf Erfurt

Sportscheck-Nachtlauf Erfurt

Hallo meine Lieben,

jetzt ist es schon wieder fast eine Woche her, als ich 21,1km in der Nacht durch Erfurt gerannt bin. Und irgendwie fühlt es sich an, als wäre es erst gestern gewesen, besonders in meinen Beinen…

Nun wisst ihr ja, dass ich bereits den Samstag vor dem Sportscheck-Nachtlauf einen Wettkampf mit Bravour bestritten hatte. Dieser ging aber auch nicht so spurlos an mir vorüber und ich stellte am Samstag ernüchternd fest, dass ich wohl nicht Bestzeit laufen werde und hatte dementsprechend auch irgendwie so gar keine Lust.

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Keine Lust – aber wenigstens die Aussicht ist schön!

Nachdem ich allerdings den ganzen Vormittag und Nachmittag gejammert hatte, dass ich ja so gar keinen Bock habe und ich lieber im Wald meine 20km laufen würde. Machte mir Mr. Blume klar, dass wir nach Erfurt fahren und gut. Ok, wenn das Mr. Blume sagt, dann wird das so gemacht und eigentlich hatte er ja auch Recht. Er hatte einfach die besseren Argumente.

Um 20:30 Uhr sollte der Lauf beginnen und so starteten wir halb 6 in Neuhaus um noch genügend Zeit für die finale Vorbereitung zu haben. Bevor wir allerdings fahren konnten, spendierte mir Mr. Blume liebenswürdiger Weise noch ein Softeis. Dieses Softeis sollte später meine Rettung werden.

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Der absolute Keine-Lust-aber-es-hilft-ja-nichts-Blick

In Erfurt angekommen, gab es noch den obligatorischen Haferbrei als Abendessen und dann ging es auf den Petersberg zum Start. Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich bis zum Startschuss immer noch keine Lust. Aber das war dann auch egal, so wollte ich eben einfach nur einen gemütlichen Trainingslauf machen und den Halbmarathon genießen.

Der Startschuss fiel, es ging zunächst ungefähr zwei Kilometer nur bergab, danach ca. zwei Kilometer über Kopfsteinpflaster durch Erfurts Innenstadt um dann nach einem guten Kilometer Berglauf auf dem Petersberg in die nächste Runde zu starten. Insgesamt durfte ich vier solche Runden drehen.

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Erfurt bei Nacht – einfach toll!

Bereits bei der ersten Runde war ich froh doch mit gelaufen zu sein. Trotz der mit uns gestarteten 5-km-Läufer war die Strecke nicht überfüllt und Erfurt bei Nacht ist schon toll. Unterwegs stand da auch urplötzlich Mr. Blume um mich zu sehen, und auch ganz viele fremde Menschen standen am Streckenrand und haben alle Läufer angefeuert. Die ersten fünf Kilometer vergingen wie im Flug.

Wieder auf dem Petersberg angekommen, stellte ich mit Schrecken fest, dass es als Streckenverpflegung nur Getränke gab, ich hatte natürlich auch nichts zu essen mit.

Die zweite Runde war wesentlich ruhiger als die erste. Es waren kaum Läufer auf der Strecke, fast wie auf meiner Waldrunde. Allerdings machten mir jetzt bereits das Kopfsteinpflaster und das Bergab-laufen zu schaffen. Aber auch diese Runde verging. In der dritten Runde ließ dann allmählich die Kraft und die Konzentration nach, da ich ja keine Verpflegung dabei hatte und die Speicher geleert wurden. So fiel mir das Laufen durch die Innenstadt in dieser Runde extrem schwer und meine Beine meldeten bereits Protest an.

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Der Weg ist das Ziel.

Wieder am Start/Ziel angekommen, sah ich, dass ich für die drei Runden bisher 1:40h gebraucht hatte und beschloss bei der letzten Runde noch etwas Gas zu geben um vielleicht doch noch unter 2:10h zu laufen. Aber das war leider mehr Wahnsinn als Realität. Ich holte zwar das letzte bisschen aus meinen Beinen raus (dank des Softeis ging doch noch ein wenig was), hätte Konditionsmäßig wahrscheinlich auch noch mehr geschafft, wenn die Schmerzen in den Beinen nicht gewesen wären.

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Nächstes Jahr dann hoffentlich ein bisschen schneller. 😉

Aber egal ins Ziel kam ich dann schließlich nach 2:13:37h netto, einfach nur froh es geschafft zu haben. Aber auch ziemlich stolz, trotz eines lockereren Tempos es doch noch so eine Zeit gelaufen zu sein. Die Nachwehen nerven zwar noch etwas, aber das vergeht. Nächstes Jahr nehme ich diesen Lauf auf jeden Fall noch einmal in Angriff, dann aber mit Bestzeit!

Jetzt mache ich bis Silvester erst einmal Wettkampfpause und konzentriere mich wieder mehr auf das Marathontraining.

Was sind eure Pläne für das restliche Jahr?

Habt noch eine schöne Zeit.

Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße.

Eure Nisi Blume

Ein toller Lauf für den guten Zweck

Ein toller Lauf für den guten Zweck

Hallo meine Lieben,

wie bereits im letzten Blogpost angekündigt, bin ich am Samstag beim Spendenlauf des Schwarzatalhospiz in Katzhütte an den Start gegangen. Und was soll ich sagen, es war das härteste Rennen, welches ich bis jetzt bestritten habe. Aber fangen wir am Anfang an.

10:00 Uhr:

Nach einem leckeren Frühstück mit Mr. Blume, fing ich an die Verpflegung für den Wettkampf vorzubereiten. Es sollte Haferflocken-Bananen-Pancakes und mineralisiertes Wasser geben. Und da sich beides nicht von selbst zubereitet, wurden fleißig Pancakes gebacken und eine Mineralientablette in meinem Wasser aufgelöst.

12:00 Uhr:
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Die Ausschreibung für den Lauf

Als die Vorbereitungen soweit erledigt waren, schlüpfte ich in die Laufsachen und ging zum Mittag zu meinen Eltern. Dieses Mal standen meine Eltern in der Pflicht mich zu begleiten, da sie schließlich meine Sponsoren waren und ich für die Vitametik-Praxis meiner Mutter antrat. So waren sie nicht nur meine Sponsoren, sondern auch an der Strecke für das reichen meiner Verpflegung zuständig.

13:20 Uhr:

Meine Eltern und ich kamen in Katzhütte an, holten meine Startunterlagen und sahen uns ein wenig um. Sofort fiel uns die reichhaltige Verpflegung auf, welche aus einer Vielzahl aus selbstgebackenen Kuchen, sowie Gebratenem bestand. Auch verdursten sollten meine Eltern nicht.

Als meine Eltern schon einmal  beruhigt waren, die nächsten 3 Stunden zu überleben, sahen wir uns die Strecke an. Und – oh Schreck – die Strecke war komplett asphaltiert. Selbstverständlich hatte ich meine Waldlaufschuhe angezogen, mit denen man zwar auf der Straße laufen kann, aber es doch etwas schwammig ist. Aber egal, davon wollte ich mich nicht aufhalten lassen.

13:50 Uhr:

Alle versammelten sich am Start. Da allerdings auch Nordic Walker und Kinder starteten, herrschte hier ein ziemlich großes Gewimmel. Dennoch waren schnell die Spitzenläufer (also die härteste Konkurrenz) ausgemacht, aber es sollte ja schließlich ein Lauf für den guten Zweck sein und Spaß machen. Also ließ ich mich von den Spitzenläufern nicht irritieren.

14:00 Uhr:

Der Startschuss fiel. Und als die Kinder alle auf der Strecke waren, konnte ich zwei Minuten später auch starten.

14:30 Uhr:

Bereits nach der ersten halben Stunde musste ich feststellen, dass das absolut untypische Sommerwetter mit praller Sonne auf 80% der Strecke und warmen 25 Grad mir doch ziemlich zu schaffen machte. Also legte ich die erste Trinkpause ein und verringerte ein wenig das Tempo. So wurde ich von den „Spitzenläufern“ überrundet.

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Niemals die gute Laune nehmen lassen!
15:00 Uhr:

Ich schaute auf meine Uhr und fragte mich, warum die Zeit nicht schneller verging. Außerdem lies meine Konzentration langsam nach, was mir signalisierte:  Jetzt etwas essen. Also wurde am Ende der Runde die Verpflegungsstation Mama & Papa angesteuert und sich mit Pancakes und Wasser gestärkt. Weiter ging es. Allerdings musste ich jetzt fast in jeder Runde eine kurze Trinkpause machen, da die Sonne einfach so unerbittlich vom Himmel brannte.

Doch nicht nur ich kämpfte, auch den „Spitzenläufern“ war anzusehen, dass ihnen die Hitze zu schaffen machte und ich konnte zwei von ihnen zumindest wieder überholen.

16:00 Uhr:

Irgendwie war kaum noch jemand auf der Strecke. Die Kinder waren fast alle bereits erledigt und auch von den anderen Läufern, die mich alle überrundet hatten, fehlte jede Spur. Lediglich ein paar Freizeitläufer teilten sich die Strecke mit mir. Ich beschloss noch einmal mich zu stärken und dann so gut es geht die 30min noch durchzulaufen.

An den Wendepunkt der Runde erwähnte jetzt bereits der Sprecher meinen Namen und bekundete seine Anerkennung für meine Leistung. Das war ein tolles Gefühl zum ersten Mal nicht nur irgendeine Läuferin zu sein, sondern mit zum vorderen Feld zu gehören.

16:15 Uhr:

Noch 15min bis zum Schluss, ich beschloss noch einmal eine kurze Trinkpause einzulegen, um die letzten 15min das Tempo noch einmal erhöhen zu können. Auch wenn dies einen Kampf mit mir selbst bedeutete, war ich der Meinung noch etwas zu schaffen.

Am Wendepunkt angekommen stand dann Mr. Blume mit an meiner Verpflegungsstation, reichte mir mein Wasser und motivierte mich noch einmal alles zu geben.

16:25 Uhr:

Ich sah auf die Uhr, als ich am Wendepunkt war und dachte mir: „Die eine Runde schaffst du noch.!“ Ich lief weiter, jetzt schaltete sich Mr. Blume ein, kam angesprungen und sagte: „Los die Runde schaffst du noch, ich laufe mit!“ Gesagt getan so rannten wir weiter.

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich zu Mr. Blume gesagt habe, dass ich das Tempo nicht mehr schaffe und nicht mehr kann. Aber Worte verlieren sich eben doch manchmal einfach im Wind und somit war, mega motiviert von Mr. Blume, ein Zielsprint auch noch drin und wir beendeten noch zeitgerecht die letzte Runde.

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Mein Held! ❤

Im Ziel angekommen, gab es natürlich einen fetten Schmatzer und meine Bänder, welche ich für jede Runde bekommen hatte, wurden gezählt. Am Ende schaffte ich 29 Runden mit insgesamt 23.14km. Somit übertraf ich mein gestecktes Ziel von 22km. Und überrundete auch alle „Spitzenläufer“.

Ich hatte es tatsächlich geschafft.

17:00 Uhr:

Die Siegerehrung stand an, ich war auf Platz 1 und meine Leistungen wurden sogar besonders hervorgehoben. Ein tolles Gefühl!

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Der erste Platz!

Auch Mr. Blume und meine Eltern waren mächtig stolz auf mich.

Und ich war mindestens genauso stolz auf sie.

So möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Eltern danken, dass sie mich begleitet, meine Verpflegung gemanagt und die 2,5 Stunden in der prallen Sonne auf sich genommen haben, nur um mich zu unterstützen. Danke, danke, danke! Ihr seid die besten Eltern überhaupt.

Auch Mr. Blume verdient hier erneut ein mega dickes Dankeschön. Es gibt nichts Schöneres als von seinem Lieblingsmenschen, der laufen hasst, auf der letzten Runde begleitet und angefeuert zu werden. Ihr glaubt gar nicht, wie motivierend so etwas ist und wie glücklich ich bin so einen Menschen an meiner Seite zu haben!

Und zum Schluss muss ich auch noch einmal ein paar Worte zu meinem Sponsor loswerden. Ich lief für die Vitametik-Praxis meiner Mutter in der Sonneberger Str. 38 in Neuhaus am Rennweg. Und ich möchte euch allen noch einmal an Herz legen, die Vitametik auszuprobieren, denn durch meine regelmäßigen Behandlungen dort, kann ich Verletzungen vermeiden, meine Regeneration beschleunigen und eben solche Leitungen abrufen.

Falls ihr wissen wollt, wie es funktioniert, oder ihr gleich einen Termin vereinbaren wollt, dann schaut doch nochmal in meinen Beitrag über die Vitametik vorbei (Die neue Art zu entspannen ).

Somit wäre dieser Wettkampf geschafft und der nächste wirft seine Schatten voraus.

Aber mehr dazu später.

Bis bald.

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

 

 

 

 

Neues von der Blume

Neues von der Blume

Hallo ihr Lieben,

eine halbe Ewigkeit ist schon vergangen, seitdem es das letzte Mal ein Lebenszeichen von mir gab. Allerdings haben die Klausuren im Juni und die Hausarbeit im Juli ihren Tribut gefordert, ich fühlte mich einfach die letzte Zeit so ausgebrannt, das ich mich nicht aufraffen konnte ein paar schöne Posts für euch zu verfassen.

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Darin steckt viel Arbeit. Vielleicht hört ihr auch noch das eine oder andere zu dem Thema.

Aber nach meiner Auszeit fühle ich mich jetzt wieder frisch und bin hoch motiviert euch erneut an meinen Leben teilhaben zu lassen.

So gibt es die eine oder andere Neuigkeit, die ihr noch gar nicht erfahren habt.

Da wäre zum ersten meine neue Bestzeit über 10km, mit der ich mich aus Münster verabschiedet habe. So startete ich an meinem letzten Tag beim ZfS-Run durch Münster und konnte zwar mit einer Zeit von 53:42min nicht gewinnen, aber dennoch meine alte Bestzeit von Mai (siehe dazu: Der Sportscheck Stadtlauf in Köln) noch einmal deutlich unterbieten.

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Wahnsinnig toller Abschiedslauf in Münster.

In Erfurt angekommen, begann ich mit dem Training für den Rennsteiglauf. So ein Marathon ist eben doch kein Selbstläufer und bedarf daher einer guten Vorbereitung. So stehen jedes Wochenende lange Läufe von mindestens 20km an. Dieses Wochenende und nächstes Wochenende werden besonders hart. Am 26.08.17 nehme ich am Spendenlauf für das Schwarzatalhospiz in Katzhütte teil. Hierbei gilt es in 2,5 Stunden so viele 1km-Runden wie möglich zu laufen. Mein Ziel sollten hierbei auf jeden Fall 22 Runden sein. Wir werden sehen. 😉

Das Wochenende darauf steht dann am Samstag der Sportscheck-Nachtlauf in Erfurt auf meinem Plan, bei dem ich selbstverständlich auch bei der Halbmarathondistanz an den Start gehe.

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Und auch der Genuss kommt nicht zu kurz, vielleicht füttere ich nicht nur Mr. Blume mit Kuchen sondern auch euch mit Rezepten.

Ihr seht es läuft bei mir. Aber nicht nur das, um meinen häufigen Verletzungen vorzubeugen. Gehe ich seit Anfang August zwei Mal die Woche zum Crossfit Erfurt. Und ich bin mega begeistert. Die Leute dort sind so nett und auch die Trainer sind mega cool und kompetent. Ich wusste zwar vorher, dass ich ein Schwächling bin, aber dass ich so schwach bin, hatte ich nicht geahnt. Doch trotz des starken Muskelkaters nach jedem Training habe ich mich irgendwie in das Training fast so sehr verliebt wie in das Laufen. Also werdet ihr wohl noch öfters das eine oder andere aus der Box (so nennt sich die Halle, in der man Crossfit trainiert) hören.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Mr. Blume ist immer noch mein Mr. Blume und bald fliegen wir nach Cran Canaria in den Urlaub. Falls der eine oder andere noch einen Tipp hat, was man unbedingt dort gemacht haben muss, immer her damit. 🙂

So das sollte es auch erstmal für heute wieder gewesen sein, nächste Woche berichte ich euch dann von meinem Lauf.

Macht’s fein ihr Lieben.

Bis nächste Woche.

Eure Nisi Blume