News Update

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Hallo meine Lieben,

ich hoffe euch geht es gut? Kam bei euch auch ein Wintereinbruch? Jetzt, als ich mich schon so auf den Frühling gefreut habe, hat es in Erfurt tatsächlich geschneit und das Zeug ist auch noch liegen geblieben…

Aber rum heulen hilft ja nun einmal nicht. Also gibt es trotzdem Training und Diät 😉

Training läuft wie immer relativ gut. Ein kleines Problem habe ich mit meinem rechten hinteren Oberschenkel seit dem Lauf am Sonntag, aber mit ein bisschen Schonung und Salbe sollte das kein Problem sein.

Und es wäre auch nicht schlecht, wenn es bis Mittwoch wieder ok ist, denn ich habe mir endlich einen Trainingsplan gesucht und Mittwoch das nächste Training. Ich möchte einmal den „10 km in unter 50 min Plan“ von laufen.de testen, und sehen, ob es wirklich in sechs Wochen machbar ist 10km in unter 50min zu laufen und was ich sonst so mit dem Plan noch herausholen kann. Wundert euch bitte nicht ich habe die Reihenfolge der Läufe etwas abgeändert, so dass es in meinen Terminkalender passt. Den ersten Lauf nach Plan, einen Tempodauerlauf, habe ich somit bereits am Samstag hinter mich gebracht und ja es war sehr anstrengend und meiner Meinung nach mit einer durchschnittlichen Pace von 5:20 min/km auf 5 km zu langsam. Aber egal, ich trainiere ja noch und 2018 ist noch sehr lange. 😉

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So sieht man dann nach einem Tempodauerlauf aus 😉

So kommen wir zu meinem Sorgenkind: Der Diät. Dieses Mal fällt es mir wirklich wahnsinnig schwer nicht schwach zu werden und Massen an Eis und Reis zu essen. Besonders am Wochenende war es echt ziemlich hart der Gewohnheit zu trotzen. Und auch unter der Woche hatte ich ständig mit Motivationsproblemen zu kämpfen, aber wenn ich mich endlich aufgerafft hatte, war ich durchaus leistungsfähiger, als noch letzte Woche. Allein deshalb versuche ich weiter dran zu bleiben.

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Auswärts lecker essen und sogar noch im Kalorienrahmen geblieben 🙂

So ihr seid wieder auf dem Stand der Dinge und ich werde noch ein bisschen mein Bein verwöhnen, dass es ganz schnell wieder gesund ist 😉

Habt eine schöne Woche!

Bis bald

Eure Nisi Blume

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Winterlauf des ELV Eisenach

Winterlauf des ELV Eisenach

Hallo meine Lieben,

wie bereits in meinem letzten Blogpost (Die guten Vorsätze für 2018) beschrieben, habe ich am ersten Lauf über elf Kilometer der Winterlaufserie des ELV Eisenach teilgenommen.

Nun ja bei diesem Lauf habe ich meinen Schatz an Erkenntnissen definitiv erweitert. Wenigstens etwas, denn von einer läuferischen Höchstleitung war an diesem Tag nicht zu sprechen.

Aber fangen wir von Anfang an.

09:40 Uhr

Mr. Blume und ich starteten in Richtung Start in Creuzberg. Nachdem meine Startnummer abgeholt war und ich mich warm gelaufen hatte, ging es dann auch schon los.

11:40 Uhr

Der Startschuss fiel und die fast 100 Teilnehmer versuchten sich ihren Weg zu Bahnen. Gestartet wurde an einer Turnhalle in Richtung eines Feldweges, der zwischen dieser und einer Kleingartenanlage hindurch führte.

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Der Start.

An dieser Stelle, bereits fünf Minuten nach dem Start war mir schon nach Fluchen zu Mute. Denn der Regen der letzten Zeit und die Masse an Läufern hinterließen ihre Spuren, der Weg war nicht nur matschig, sondern grenzte schon an Schlammschlacht. Also hieß es für mich zunächst Tempo herausnehmen.

Gott sei dank, wurde der Untergrund nach einem halben Kilometer besser, so passierten wir eine Kopfsteinpflasterbrücke und kamen dann zunächst auf einen guten Schotterweg, und schließlich auf einen perfekt asphaltierten Radweg.

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Das erste und letzte Stück Schlammschlacht.

Die Strecke schien absolut perfekt, fast komplett eben, keine nennenswerten Hindernisse, alles super. Hätte sich mein hinterer Oberschenkel nicht nach zwei Kilometern verspannt.

Bereits hier überlegte ich kurz, ob ich abbrechen sollte, kam aber zu dem Entschluss, dass auch mit verspannten Oberschenkel, die elf Kilometer noch machbar seien. Soweit so gut.

Ich quälte mich weiter, immer hinter zwei anderen Läufern. Und sonst war da niemand. Vor diesen Läufern konnte ich ein großes Läuferfeld erkennen, aber hinter mir kam niemand. Während ich noch bei Kilometer fünf „rumdümbelte“, hatten die meisten aus dem Läuferfeld die Wendestelle bereist passiert und kamen mir entgegen. Hinter mir war absolut niemand zu sehen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein Gefühl ist. Man holt aus seinem Körper noch alles heraus, was in diesem Moment möglich ist und kommt dennoch als Letzter ins Ziel?! Ich fühlte mich wie das kleine übergewichtige Kind, dass beim Crosslauf in der ersten Klasse nicht mit den Mitschülern mithalten konnte und abgeschlagen als letztes ankam (Familienmitglieder wissen wovon ich rede).

Ich überdachte alles, was habe ich im Training falsch gemacht? – Klare Antwort: Die Tempodauerläufe fehlen. Also wird es demnächst mindestens einmal die Woche einen solchen Lauf geben.

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An was könnte es sonst noch liegen? – Ich bin zu schwer! Ihr wisst ja, dass ich schon seit Oktober mehr oder weniger „diäten“ wollte und seit Dezember nicht mehr darüber rede. Das hat sich jetzt alles gerächt. Der Entschluss steht fest, um meine Ziele erreichen zu können, müssen mindestens zehn Kilogramm verschwinden.

So passierte ich mit diesen Entschlüssen die Wendestelle nach knapp sechs Kilometern und stellte fest, dass ein paar Läufer doch noch hinter mir liefen.

Bis zum Ziel versuchte ich das letzte Bisschen noch aus mir heraus zu kitzeln, es gelang mir einmal mehr, einmal weniger gut. Auf den Schlusssprint musste ich auch noch verzichten, da hierfür die Strecke zu matschig war.

12:41 Uhr

Nach 1:01:05h kam ich als 15. Frau und zweite meiner Altersklasse in Ziel. Allerdings konnte mich das auch nicht darüber hinweg täuschen, dass meine Zeiten noch nicht einmal annähernd in die Richtung gehen, in die sie sollen.IMG_20180128_124323.jpg

Ab jetzt heißt es dann wirklich: Mehr Training und weniger Müll essen!

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Woche.

Bis bald

Eure Nisi Blume

Die guten Vorsätze für 2018

Die guten Vorsätze für 2018

Hallo meine Lieben,

jetzt sind die ersten zwei Wochen des neuen Jahres schon vergangen. Habt ihr all eure guten Vorsätze bis jetzt eingehalten?

Also über meine Diät wird jetzt einfach einmal nicht geredet, aber der Rest passt schon soweit. 😉

So schaffe ich es im Moment doch ziemlich häufig zum Training. Und das ist auch bitter nötig, denn die Ziele für 2018 sind schon gesteckt. Und ich kann euch sagen, dieses Jahr wird sehr anstrengend. So stehen sowohl für mich, als auch für Mr. Blume beruflich sehr wichtige Prüfungen an. Dementsprechend werde ich mich, bis mein beruflicher Alltag wieder geregelt ist, hier wohl etwas seltener melden.

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Nach dem Schwimmen ist vor dem Schwimmen. 🙂

Aber bevor ihr so gar nichts mehr von mir hört, will ich euch doch wenigstens noch meinen Plan für 2018 verraten.

Hauptaugenmerk wird definitiv darauf liegen, die 10 km in unter 50 Minuten zu laufen. Beim Testlauf, den Silvesterlauf in Erfurt, bin ich nach 55:38 min (Brutto) ins Ziel gekommen. Eine gute Ausgangsleistung, mit der man auf jeden Fall arbeiten kann. Ein genauer Trainingsplan fehlt mir leider noch. Also falls ihr gut im Trainingsplan erstellen seid, dann bin ich euch für eure Hilfe mega dankbar (es muss auch nicht für umsonst sein).

Aber auch ohne Trainingsplan wird selbstverständlich trainiert. So bin ich Montag- und Mittwochabend immer in der Leichtathletikhalle zum Lauftraining anzutreffen. Dienstag, Mittwoch und Freitag könnt ihr mich dann meistens ab 6:00 Uhr in der Schwimmhalle finden. Dienstag und Freitag steht bends in der Regel Crossfit an, zur Entspannung geht es dann donnerstags zum Yoga. Um die Woche abzuschließen, gibt es am Samstag noch einen entspannten längeren Lauf (so in etwa 12- 15 km).

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Einer meiner Lieblingsorte im Moment – die Leichtathletikhalle

Soweit zu meiner Trainingsroutine. Aber selbstverständlich sind auch schon einige Wettkämpfe geplant. So möchte ich bei der 8. Winterlaufserie des ELV Eisenach teilnehmen. Außerdem werde ich versuchen bei allen Läufen des Thüringen Cup an den Start zu gehen und vielleicht noch eine relativ gute Platzierung zu erlaufen. Und falls es sich noch passt, würde ich wahnsinnig gerne noch einen Swim-Run-Wettkampf finishen. Dazu habe ich aber noch keinen genauen Wettkampf im Kopf. Also sehen wir einmal.

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Silvesterlauf erfolgreich gefinisht.

Ihr seht irgendwie funktioniert das Jahr 2018 auch ohne Marathon ziemlich gut und ich bin immer noch froh mich so entschieden zu haben.

Was sind eigentlich eure Vorsätze? An welchen Wettkämpfen wollt ihr teilnehmen und wie trainiert ihr?

So jetzt wünsche ich euch ein wundervolles Wochenende.

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

Das beste Geschenk

Das beste Geschenk

Hallo meine Lieben,

Weihnachten steht vor der Tür! Seid ihr eher ein Weihnachtself oder ein Weihnachtsgrinch?

Ich kann mich, um ehrlich zu sein, nicht so recht entscheiden. Zum einen liebe ich es auf Weihnachtsmärkten zu schlendern und allerlei nette Leckereien zu verputzen. Anderseits ist es aber auch nervig, wenn man durch die Weihnachtstouristen überall behindert wird und alltägliche Dinge, wie einkaufen, oder fix zum Training fahren, schon eine halbe Ewigkeit dauern können.

Und die größte Herausforderung an Weihnachten, sind wir einmal ehrlich, ist es doch für jeden das passende Geschenk inmitten der kauf-wütigen Menschenmassen zu finden.

Selbstverständlich gibt es auch hier, die absolut perfekt Durchgeplanten. Die Menschen, welche bereits nach Ostern alle Geschenke für Weihnachten besorgt haben und es sich jetzt gemütlich machen können. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Ich bin eher so der acht-Wochen-bis-Weihnachten-überlegen-und-dann-doch-nichts-wissen-Typ.

Und sind wir doch einmal ehrlich in unserer heutigen Zeit, in der jeder alles hat, ein passendes Geschenk zu finden, ist einfach unmöglich.

Und genau deshalb sollten wir uns nicht so einen Stress machen. Ihr habt für Oma, Opa, Mama oder Papa noch kein passendes Geschenk? Sie haben einfach alles, was sie brauchen und sind glücklich? Warum verschenkt ihr dieses Jahr nicht einfach einmal Zeit mit euch? Denn wenn wir genauer hinsehen, sind es doch meist die ganz kleinen Dinge, die den „Haben-schon-alles-Menschen“ fehlen. So freut sich doch jedes Familienmitglied, wenn man Zeit miteinander verbringt und vielleicht noch etwas schönes unternimmt. Und meistens ist die Zeit, die wir mit geliebten Menschen verbringen eh viel zu knapp bemessen.

Also macht euch dieses Jahr keinen Stress, rennt nicht am 23.12. noch in die Geschäfte um „fix“ ein paar Geschenke zu besorgen. Bindet euch einmal eine Schleife um den Hals und sagt: „Ich bin für dich da, ich habe Zeit für dich, was möchtest du denn machen?“ Und ich garantiere euch, dass sich die meisten mehr freuen werden, als wenn sie irgendeinen Plunder bekommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine tolle Weihnachtszeit und verabschiede mich in eine Weihnachtspause, denn ich verschenke nicht nur meine Zeit, sondern versüße diese auch noch mit selbstgebacken Köstlichkeiten.

Ein frohes Fest wünscht euch

Eure Nisi Blume

Sportscheck-Nachtlauf Erfurt

Sportscheck-Nachtlauf Erfurt

Hallo meine Lieben,

jetzt ist es schon wieder fast eine Woche her, als ich 21,1km in der Nacht durch Erfurt gerannt bin. Und irgendwie fühlt es sich an, als wäre es erst gestern gewesen, besonders in meinen Beinen…

Nun wisst ihr ja, dass ich bereits den Samstag vor dem Sportscheck-Nachtlauf einen Wettkampf mit Bravour bestritten hatte. Dieser ging aber auch nicht so spurlos an mir vorüber und ich stellte am Samstag ernüchternd fest, dass ich wohl nicht Bestzeit laufen werde und hatte dementsprechend auch irgendwie so gar keine Lust.

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Keine Lust – aber wenigstens die Aussicht ist schön!

Nachdem ich allerdings den ganzen Vormittag und Nachmittag gejammert hatte, dass ich ja so gar keinen Bock habe und ich lieber im Wald meine 20km laufen würde. Machte mir Mr. Blume klar, dass wir nach Erfurt fahren und gut. Ok, wenn das Mr. Blume sagt, dann wird das so gemacht und eigentlich hatte er ja auch Recht. Er hatte einfach die besseren Argumente.

Um 20:30 Uhr sollte der Lauf beginnen und so starteten wir halb 6 in Neuhaus um noch genügend Zeit für die finale Vorbereitung zu haben. Bevor wir allerdings fahren konnten, spendierte mir Mr. Blume liebenswürdiger Weise noch ein Softeis. Dieses Softeis sollte später meine Rettung werden.

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Der absolute Keine-Lust-aber-es-hilft-ja-nichts-Blick

In Erfurt angekommen, gab es noch den obligatorischen Haferbrei als Abendessen und dann ging es auf den Petersberg zum Start. Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich bis zum Startschuss immer noch keine Lust. Aber das war dann auch egal, so wollte ich eben einfach nur einen gemütlichen Trainingslauf machen und den Halbmarathon genießen.

Der Startschuss fiel, es ging zunächst ungefähr zwei Kilometer nur bergab, danach ca. zwei Kilometer über Kopfsteinpflaster durch Erfurts Innenstadt um dann nach einem guten Kilometer Berglauf auf dem Petersberg in die nächste Runde zu starten. Insgesamt durfte ich vier solche Runden drehen.

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Erfurt bei Nacht – einfach toll!

Bereits bei der ersten Runde war ich froh doch mit gelaufen zu sein. Trotz der mit uns gestarteten 5-km-Läufer war die Strecke nicht überfüllt und Erfurt bei Nacht ist schon toll. Unterwegs stand da auch urplötzlich Mr. Blume um mich zu sehen, und auch ganz viele fremde Menschen standen am Streckenrand und haben alle Läufer angefeuert. Die ersten fünf Kilometer vergingen wie im Flug.

Wieder auf dem Petersberg angekommen, stellte ich mit Schrecken fest, dass es als Streckenverpflegung nur Getränke gab, ich hatte natürlich auch nichts zu essen mit.

Die zweite Runde war wesentlich ruhiger als die erste. Es waren kaum Läufer auf der Strecke, fast wie auf meiner Waldrunde. Allerdings machten mir jetzt bereits das Kopfsteinpflaster und das Bergab-laufen zu schaffen. Aber auch diese Runde verging. In der dritten Runde ließ dann allmählich die Kraft und die Konzentration nach, da ich ja keine Verpflegung dabei hatte und die Speicher geleert wurden. So fiel mir das Laufen durch die Innenstadt in dieser Runde extrem schwer und meine Beine meldeten bereits Protest an.

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Der Weg ist das Ziel.

Wieder am Start/Ziel angekommen, sah ich, dass ich für die drei Runden bisher 1:40h gebraucht hatte und beschloss bei der letzten Runde noch etwas Gas zu geben um vielleicht doch noch unter 2:10h zu laufen. Aber das war leider mehr Wahnsinn als Realität. Ich holte zwar das letzte bisschen aus meinen Beinen raus (dank des Softeis ging doch noch ein wenig was), hätte Konditionsmäßig wahrscheinlich auch noch mehr geschafft, wenn die Schmerzen in den Beinen nicht gewesen wären.

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Nächstes Jahr dann hoffentlich ein bisschen schneller. 😉

Aber egal ins Ziel kam ich dann schließlich nach 2:13:37h netto, einfach nur froh es geschafft zu haben. Aber auch ziemlich stolz, trotz eines lockereren Tempos es doch noch so eine Zeit gelaufen zu sein. Die Nachwehen nerven zwar noch etwas, aber das vergeht. Nächstes Jahr nehme ich diesen Lauf auf jeden Fall noch einmal in Angriff, dann aber mit Bestzeit!

Jetzt mache ich bis Silvester erst einmal Wettkampfpause und konzentriere mich wieder mehr auf das Marathontraining.

Was sind eure Pläne für das restliche Jahr?

Habt noch eine schöne Zeit.

Bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße.

Eure Nisi Blume

Ein toller Lauf für den guten Zweck

Ein toller Lauf für den guten Zweck

Hallo meine Lieben,

wie bereits im letzten Blogpost angekündigt, bin ich am Samstag beim Spendenlauf des Schwarzatalhospiz in Katzhütte an den Start gegangen. Und was soll ich sagen, es war das härteste Rennen, welches ich bis jetzt bestritten habe. Aber fangen wir am Anfang an.

10:00 Uhr:

Nach einem leckeren Frühstück mit Mr. Blume, fing ich an die Verpflegung für den Wettkampf vorzubereiten. Es sollte Haferflocken-Bananen-Pancakes und mineralisiertes Wasser geben. Und da sich beides nicht von selbst zubereitet, wurden fleißig Pancakes gebacken und eine Mineralientablette in meinem Wasser aufgelöst.

12:00 Uhr:
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Die Ausschreibung für den Lauf

Als die Vorbereitungen soweit erledigt waren, schlüpfte ich in die Laufsachen und ging zum Mittag zu meinen Eltern. Dieses Mal standen meine Eltern in der Pflicht mich zu begleiten, da sie schließlich meine Sponsoren waren und ich für die Vitametik-Praxis meiner Mutter antrat. So waren sie nicht nur meine Sponsoren, sondern auch an der Strecke für das reichen meiner Verpflegung zuständig.

13:20 Uhr:

Meine Eltern und ich kamen in Katzhütte an, holten meine Startunterlagen und sahen uns ein wenig um. Sofort fiel uns die reichhaltige Verpflegung auf, welche aus einer Vielzahl aus selbstgebackenen Kuchen, sowie Gebratenem bestand. Auch verdursten sollten meine Eltern nicht.

Als meine Eltern schon einmal  beruhigt waren, die nächsten 3 Stunden zu überleben, sahen wir uns die Strecke an. Und – oh Schreck – die Strecke war komplett asphaltiert. Selbstverständlich hatte ich meine Waldlaufschuhe angezogen, mit denen man zwar auf der Straße laufen kann, aber es doch etwas schwammig ist. Aber egal, davon wollte ich mich nicht aufhalten lassen.

13:50 Uhr:

Alle versammelten sich am Start. Da allerdings auch Nordic Walker und Kinder starteten, herrschte hier ein ziemlich großes Gewimmel. Dennoch waren schnell die Spitzenläufer (also die härteste Konkurrenz) ausgemacht, aber es sollte ja schließlich ein Lauf für den guten Zweck sein und Spaß machen. Also ließ ich mich von den Spitzenläufern nicht irritieren.

14:00 Uhr:

Der Startschuss fiel. Und als die Kinder alle auf der Strecke waren, konnte ich zwei Minuten später auch starten.

14:30 Uhr:

Bereits nach der ersten halben Stunde musste ich feststellen, dass das absolut untypische Sommerwetter mit praller Sonne auf 80% der Strecke und warmen 25 Grad mir doch ziemlich zu schaffen machte. Also legte ich die erste Trinkpause ein und verringerte ein wenig das Tempo. So wurde ich von den „Spitzenläufern“ überrundet.

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Niemals die gute Laune nehmen lassen!
15:00 Uhr:

Ich schaute auf meine Uhr und fragte mich, warum die Zeit nicht schneller verging. Außerdem lies meine Konzentration langsam nach, was mir signalisierte:  Jetzt etwas essen. Also wurde am Ende der Runde die Verpflegungsstation Mama & Papa angesteuert und sich mit Pancakes und Wasser gestärkt. Weiter ging es. Allerdings musste ich jetzt fast in jeder Runde eine kurze Trinkpause machen, da die Sonne einfach so unerbittlich vom Himmel brannte.

Doch nicht nur ich kämpfte, auch den „Spitzenläufern“ war anzusehen, dass ihnen die Hitze zu schaffen machte und ich konnte zwei von ihnen zumindest wieder überholen.

16:00 Uhr:

Irgendwie war kaum noch jemand auf der Strecke. Die Kinder waren fast alle bereits erledigt und auch von den anderen Läufern, die mich alle überrundet hatten, fehlte jede Spur. Lediglich ein paar Freizeitläufer teilten sich die Strecke mit mir. Ich beschloss noch einmal mich zu stärken und dann so gut es geht die 30min noch durchzulaufen.

An den Wendepunkt der Runde erwähnte jetzt bereits der Sprecher meinen Namen und bekundete seine Anerkennung für meine Leistung. Das war ein tolles Gefühl zum ersten Mal nicht nur irgendeine Läuferin zu sein, sondern mit zum vorderen Feld zu gehören.

16:15 Uhr:

Noch 15min bis zum Schluss, ich beschloss noch einmal eine kurze Trinkpause einzulegen, um die letzten 15min das Tempo noch einmal erhöhen zu können. Auch wenn dies einen Kampf mit mir selbst bedeutete, war ich der Meinung noch etwas zu schaffen.

Am Wendepunkt angekommen stand dann Mr. Blume mit an meiner Verpflegungsstation, reichte mir mein Wasser und motivierte mich noch einmal alles zu geben.

16:25 Uhr:

Ich sah auf die Uhr, als ich am Wendepunkt war und dachte mir: „Die eine Runde schaffst du noch.!“ Ich lief weiter, jetzt schaltete sich Mr. Blume ein, kam angesprungen und sagte: „Los die Runde schaffst du noch, ich laufe mit!“ Gesagt getan so rannten wir weiter.

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich zu Mr. Blume gesagt habe, dass ich das Tempo nicht mehr schaffe und nicht mehr kann. Aber Worte verlieren sich eben doch manchmal einfach im Wind und somit war, mega motiviert von Mr. Blume, ein Zielsprint auch noch drin und wir beendeten noch zeitgerecht die letzte Runde.

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Mein Held! ❤

Im Ziel angekommen, gab es natürlich einen fetten Schmatzer und meine Bänder, welche ich für jede Runde bekommen hatte, wurden gezählt. Am Ende schaffte ich 29 Runden mit insgesamt 23.14km. Somit übertraf ich mein gestecktes Ziel von 22km. Und überrundete auch alle „Spitzenläufer“.

Ich hatte es tatsächlich geschafft.

17:00 Uhr:

Die Siegerehrung stand an, ich war auf Platz 1 und meine Leistungen wurden sogar besonders hervorgehoben. Ein tolles Gefühl!

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Der erste Platz!

Auch Mr. Blume und meine Eltern waren mächtig stolz auf mich.

Und ich war mindestens genauso stolz auf sie.

So möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Eltern danken, dass sie mich begleitet, meine Verpflegung gemanagt und die 2,5 Stunden in der prallen Sonne auf sich genommen haben, nur um mich zu unterstützen. Danke, danke, danke! Ihr seid die besten Eltern überhaupt.

Auch Mr. Blume verdient hier erneut ein mega dickes Dankeschön. Es gibt nichts Schöneres als von seinem Lieblingsmenschen, der laufen hasst, auf der letzten Runde begleitet und angefeuert zu werden. Ihr glaubt gar nicht, wie motivierend so etwas ist und wie glücklich ich bin so einen Menschen an meiner Seite zu haben!

Und zum Schluss muss ich auch noch einmal ein paar Worte zu meinem Sponsor loswerden. Ich lief für die Vitametik-Praxis meiner Mutter in der Sonneberger Str. 38 in Neuhaus am Rennweg. Und ich möchte euch allen noch einmal an Herz legen, die Vitametik auszuprobieren, denn durch meine regelmäßigen Behandlungen dort, kann ich Verletzungen vermeiden, meine Regeneration beschleunigen und eben solche Leitungen abrufen.

Falls ihr wissen wollt, wie es funktioniert, oder ihr gleich einen Termin vereinbaren wollt, dann schaut doch nochmal in meinen Beitrag über die Vitametik vorbei (Die neue Art zu entspannen ).

Somit wäre dieser Wettkampf geschafft und der nächste wirft seine Schatten voraus.

Aber mehr dazu später.

Bis bald.

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

 

 

 

 

Der Sportscheck Stadtlauf in Köln

Der Sportscheck Stadtlauf in Köln

Hallo meine Lieben,

wie ihr bereits wisst, stand am Sonntag wieder einmal ein Wettkampf auf dem Programm. Dieses Mal sollten es 10km beim Sportscheck Stadtlauf in Köln werden. Und was es für 10km wurden…

Die Anreise
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Reisen mit der Deutschen Bahn.

Gestartet sind wir um halb 9 am Bahnhof in Münster. Dieses Mal aber nicht das „Wir“ in Form von Mr. & Mrs. Blume, sondern das „Wir“ in Form von der liebsten Physiotherapeutin, Psychotherapeutin, Trainerin und Freundin und mir. Nach einer zweistündigen Fahrt mit einer wundervoll nervigen Schulklasse (ich weiß warum so viele Menschen gerne einmal auf Bahn fahren verzichten) kamen wir endlich in Köln an und begaben uns auf die Suche nach dem Startbereich.

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Das Bild mit dem Kölner Dom darf selbstverständlich nicht fehlen

Nach einem 10min Fußmarsch war dieser auch ausfindig gemacht und sofort holte ich meine Startunterlagen.

Ab jetzt hatten wir noch eine Stunde Zeit, nach dem obligatorischen Klogang, wechselte ich noch schnell in meine Laufklamotten und dann begaben wir uns in den Start-/Zielbereich, um schon einmal die Stimmung zu testen. Und irgendwie war es etwas enttäuschend. So waren kaum Läufer da und ein richtiges Feeling wollte auch nicht aufkommen. Aber egal, da ich auf Grund meiner ISG-Beschwerden eh ruhiger machen wollte, war die Stimmung nun ja nicht kriegsentscheidend. Also lief ich mich ein und begab mich dann um 12:15 Uhr in den Startbereich.

Der Lauf

Um 12:30 Uhr fiel der Startschuss und das Rennen begann. Bereits auf den ersten Metern machte mir mein Körper schon sehr deutlich, dass er so gar keine Lust auf einen langsameren und gemütlichen „10er“ hatte. Bereits die erste der drei Runden absolvierte ich mit einer durchschnittlichen Pace von 5:30 min/km und konnte diese auch in etwa auf den restlichen zwei Runden halten. Trotz einiger widriger Bedingungen, so verlief der Lauf direkt durch eine der Kölner Fußgängermeilen und war meiner Meinung nach, nicht genug abgesperrt, so liefen einem teilweise Passanten in die Strecke oder man konnte sie direkt maulen hören, was das schon wieder sollte und warum das denn so viele wären. Auch die 2 live Acts entlang der Strecke konnten die Stimmung nicht heben, lediglich die Streckenposten machten ordentlich Stimmung. Aber ich ließ mich davon nicht ausbremsen, konzentrierte mich eben lieber auf mich selbst und meine Zeit.

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Laufmodus an – Kopf aus!
Das Top-Ergebnis :-)

Und so gelang es mir nach 55:12min das Ziel wieder zu erreichen. Das ist absolut super! Meine alte Bestzeit lag bei 58:48min, aufgestellt beim letzten Sportscheck Stadtlauf im Juni 2016 in Dresden somit habe ich mich einfach um über 3min verbessert. 🙂

Nachdem ich auch das Gedrängel und Gequetsche im Zielbereich überlebt hatte, wurde ich sofort gecheckt, ob alles gut ist und mit einem Plakat und mega lieben Glückwünschen von meiner Freundin empfangen. Auch wenn ich es noch nicht begreifen konnte, was gerade so wirklich passiert war, freute sie sich dafür umso mehr  mit mir.

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Neue Bestzeit im Kasten 🙂

Selbstverständlich gab es dann als Post-Lauf-Mahlzeit noch einen leckeren Eisbecher, bevor es wieder mit dem Zug nach Hause ging.

Das Fazit

Als Fazit zu diesem Lauf muss ich feststellen, dass es dafür, dass ich den Startplatz gewonnen hatte, absolut super gelaufen ist, aber hätte ich den Lauf bezahlen müssen, wäre ich schon ein wenig enttäuscht gewesen.

Was im Leben wirklich zählt!

Aber was viel wichtiger ist, ist dass ich über die 10km mit neuer Bestzeit und ohne größere Probleme geschafft habe, woran besagte Physiotherapeutin, Psychotherapeutin, Trainerin und Freundin einen nicht ganz unerheblichen Anteil hat. So möchte ich ihr auf diesem Weg noch einmal für alles danken. Vor allem aber für ihr ständige Bereitschaft meine Problemstellen zu bearbeiten, dafür dass sie mir ständig mit Rat und Tat zur Seite steht, ohne ihre Hilfe wäre mein Laufjahr wahrscheinlich schon im Januar gelaufen… Und besonders möchte ich ihr aber für ihre Freundschaft danken, denn solche Menschen zu finden, die einem wirklich immer helfen, wenn man Hilfe braucht, ist wahnsinnig selten!

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Danke für alles! ❤

Liebe Antonia ich hoffe du liest auch dieses Mal meinen Blog und ich kann dir so eine Freude bereiten, denn leider kann ich dir nicht auf so vielen Wegen helfen, wie du mir, aber du sollst wissen, dass ich dir wirklich für alles was bis jetzt war sehr dankbar bin und auch weiterhin sehr dankbar sein werde. Du bist nun einfach einmal nicht nur meine Physiotherapeutin sondern so viel mehr!

So genug der Schleimerei 😉 Ich wünsche euch allen ein tolles verlängertes Wochenende, übertreibt es nicht 😉

Bis zum nächsten Mal.

Ganz Liebe Grüße

Eure Nisi Blume