Hallo meine Lieben,

wie bereits im letzten Blogpost angekündigt, bin ich am Samstag beim Spendenlauf des Schwarzatalhospiz in Katzhütte an den Start gegangen. Und was soll ich sagen, es war das härteste Rennen, welches ich bis jetzt bestritten habe. Aber fangen wir am Anfang an.

10:00 Uhr:

Nach einem leckeren Frühstück mit Mr. Blume, fing ich an die Verpflegung für den Wettkampf vorzubereiten. Es sollte Haferflocken-Bananen-Pancakes und mineralisiertes Wasser geben. Und da sich beides nicht von selbst zubereitet, wurden fleißig Pancakes gebacken und eine Mineralientablette in meinem Wasser aufgelöst.

12:00 Uhr:
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Die Ausschreibung für den Lauf

Als die Vorbereitungen soweit erledigt waren, schlüpfte ich in die Laufsachen und ging zum Mittag zu meinen Eltern. Dieses Mal standen meine Eltern in der Pflicht mich zu begleiten, da sie schließlich meine Sponsoren waren und ich für die Vitametik-Praxis meiner Mutter antrat. So waren sie nicht nur meine Sponsoren, sondern auch an der Strecke für das reichen meiner Verpflegung zuständig.

13:20 Uhr:

Meine Eltern und ich kamen in Katzhütte an, holten meine Startunterlagen und sahen uns ein wenig um. Sofort fiel uns die reichhaltige Verpflegung auf, welche aus einer Vielzahl aus selbstgebackenen Kuchen, sowie Gebratenem bestand. Auch verdursten sollten meine Eltern nicht.

Als meine Eltern schon einmal  beruhigt waren, die nächsten 3 Stunden zu überleben, sahen wir uns die Strecke an. Und – oh Schreck – die Strecke war komplett asphaltiert. Selbstverständlich hatte ich meine Waldlaufschuhe angezogen, mit denen man zwar auf der Straße laufen kann, aber es doch etwas schwammig ist. Aber egal, davon wollte ich mich nicht aufhalten lassen.

13:50 Uhr:

Alle versammelten sich am Start. Da allerdings auch Nordic Walker und Kinder starteten, herrschte hier ein ziemlich großes Gewimmel. Dennoch waren schnell die Spitzenläufer (also die härteste Konkurrenz) ausgemacht, aber es sollte ja schließlich ein Lauf für den guten Zweck sein und Spaß machen. Also ließ ich mich von den Spitzenläufern nicht irritieren.

14:00 Uhr:

Der Startschuss fiel. Und als die Kinder alle auf der Strecke waren, konnte ich zwei Minuten später auch starten.

14:30 Uhr:

Bereits nach der ersten halben Stunde musste ich feststellen, dass das absolut untypische Sommerwetter mit praller Sonne auf 80% der Strecke und warmen 25 Grad mir doch ziemlich zu schaffen machte. Also legte ich die erste Trinkpause ein und verringerte ein wenig das Tempo. So wurde ich von den „Spitzenläufern“ überrundet.

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Niemals die gute Laune nehmen lassen!
15:00 Uhr:

Ich schaute auf meine Uhr und fragte mich, warum die Zeit nicht schneller verging. Außerdem lies meine Konzentration langsam nach, was mir signalisierte:  Jetzt etwas essen. Also wurde am Ende der Runde die Verpflegungsstation Mama & Papa angesteuert und sich mit Pancakes und Wasser gestärkt. Weiter ging es. Allerdings musste ich jetzt fast in jeder Runde eine kurze Trinkpause machen, da die Sonne einfach so unerbittlich vom Himmel brannte.

Doch nicht nur ich kämpfte, auch den „Spitzenläufern“ war anzusehen, dass ihnen die Hitze zu schaffen machte und ich konnte zwei von ihnen zumindest wieder überholen.

16:00 Uhr:

Irgendwie war kaum noch jemand auf der Strecke. Die Kinder waren fast alle bereits erledigt und auch von den anderen Läufern, die mich alle überrundet hatten, fehlte jede Spur. Lediglich ein paar Freizeitläufer teilten sich die Strecke mit mir. Ich beschloss noch einmal mich zu stärken und dann so gut es geht die 30min noch durchzulaufen.

An den Wendepunkt der Runde erwähnte jetzt bereits der Sprecher meinen Namen und bekundete seine Anerkennung für meine Leistung. Das war ein tolles Gefühl zum ersten Mal nicht nur irgendeine Läuferin zu sein, sondern mit zum vorderen Feld zu gehören.

16:15 Uhr:

Noch 15min bis zum Schluss, ich beschloss noch einmal eine kurze Trinkpause einzulegen, um die letzten 15min das Tempo noch einmal erhöhen zu können. Auch wenn dies einen Kampf mit mir selbst bedeutete, war ich der Meinung noch etwas zu schaffen.

Am Wendepunkt angekommen stand dann Mr. Blume mit an meiner Verpflegungsstation, reichte mir mein Wasser und motivierte mich noch einmal alles zu geben.

16:25 Uhr:

Ich sah auf die Uhr, als ich am Wendepunkt war und dachte mir: „Die eine Runde schaffst du noch.!“ Ich lief weiter, jetzt schaltete sich Mr. Blume ein, kam angesprungen und sagte: „Los die Runde schaffst du noch, ich laufe mit!“ Gesagt getan so rannten wir weiter.

Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich zu Mr. Blume gesagt habe, dass ich das Tempo nicht mehr schaffe und nicht mehr kann. Aber Worte verlieren sich eben doch manchmal einfach im Wind und somit war, mega motiviert von Mr. Blume, ein Zielsprint auch noch drin und wir beendeten noch zeitgerecht die letzte Runde.

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Mein Held! ❤

Im Ziel angekommen, gab es natürlich einen fetten Schmatzer und meine Bänder, welche ich für jede Runde bekommen hatte, wurden gezählt. Am Ende schaffte ich 29 Runden mit insgesamt 23.14km. Somit übertraf ich mein gestecktes Ziel von 22km. Und überrundete auch alle „Spitzenläufer“.

Ich hatte es tatsächlich geschafft.

17:00 Uhr:

Die Siegerehrung stand an, ich war auf Platz 1 und meine Leistungen wurden sogar besonders hervorgehoben. Ein tolles Gefühl!

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Der erste Platz!

Auch Mr. Blume und meine Eltern waren mächtig stolz auf mich.

Und ich war mindestens genauso stolz auf sie.

So möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Eltern danken, dass sie mich begleitet, meine Verpflegung gemanagt und die 2,5 Stunden in der prallen Sonne auf sich genommen haben, nur um mich zu unterstützen. Danke, danke, danke! Ihr seid die besten Eltern überhaupt.

Auch Mr. Blume verdient hier erneut ein mega dickes Dankeschön. Es gibt nichts Schöneres als von seinem Lieblingsmenschen, der laufen hasst, auf der letzten Runde begleitet und angefeuert zu werden. Ihr glaubt gar nicht, wie motivierend so etwas ist und wie glücklich ich bin so einen Menschen an meiner Seite zu haben!

Und zum Schluss muss ich auch noch einmal ein paar Worte zu meinem Sponsor loswerden. Ich lief für die Vitametik-Praxis meiner Mutter in der Sonneberger Str. 38 in Neuhaus am Rennweg. Und ich möchte euch allen noch einmal an Herz legen, die Vitametik auszuprobieren, denn durch meine regelmäßigen Behandlungen dort, kann ich Verletzungen vermeiden, meine Regeneration beschleunigen und eben solche Leitungen abrufen.

Falls ihr wissen wollt, wie es funktioniert, oder ihr gleich einen Termin vereinbaren wollt, dann schaut doch nochmal in meinen Beitrag über die Vitametik vorbei (Die neue Art zu entspannen ).

Somit wäre dieser Wettkampf geschafft und der nächste wirft seine Schatten voraus.

Aber mehr dazu später.

Bis bald.

Liebe Grüße

Eure Nisi Blume

 

 

 

 

 

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