Hallo ihr Lieben,

So wie bereits versprochen, schreibe ich euch diese Woche etwas über meine erste Laufanalyse. Da meine Woche dieses Mal auch wirklich überhaupt nicht spannend war, eine gemeine Erkältung hielt mich fest im Griff. 😦 Ist es mir ganz recht, dass ich mit euch über die schönen Dinge des Lebens reden kann.

Soweit so gut, also am Samstag vorige Woche war ich im Laufladen in Erfurt bei Christian Goldhorn zur Analyse meines Laufstils.

Der erste Test, wie oft schafft ihr es auf die Zehenspitzen?

Warum habe ich das gemacht und was erhoffe ich mir davon? – Ja, diese Frage wird sich jetzt bestimmt jeder stellen. Zur Beantwortung möchte ich zunächst darauf eingehen, warum eine Laufanalyse im allgemeinen sinnvoll ist. Eine Analyse des Laufstils, wird durchgeführt um im Allgemeinen Probleme im Bewegungsablauf zu erkennen und diese aktiv zu bekämpfen, ein daraus resultierender Effekt ist vielleicht auch, dass man so den perfekten Laufschuh finden kann. Aber in meinem Fall stellte sich heraus, dass meine Schuhe schon ziemlich gut zu mir passen (steht ja schließlich auch mein Name darauf ;-)). Ok zurück zum Thema, Probleme im Bewegungsablauf zu erkennen, dies ist besonders wichtig, da durch das Laufen bei falscher Körperhaltung die Gelenke extrem stark belastet werden und auf Dauer so auch beschädigt werden können. Daher war es mir wichtig gleich zu Beginn eine Analyse meines Laufstils von einem erfahrenen Physiotherapeuten durchführen zu lassen, um mögliche Fehlhaltungen von Anfang an korrigieren zu können und natürlich, um meine sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Allerdings muss ich auch zugeben, auch wenn ihr das alle schon wisst, dass sich bei mir bereits Beschwerden in der Hüfte und im Knie bernerkbar gemacht haben. Daher war es „höchste Eisenbahn“, dass sich an meinem Laufstil etwas ändert. 

Am Samstag war es dann soweit, um 10 Uhr hatte ich einen Termin. Begonnen hat das Ganze damit, dass ich feststellen musste, dass ich leider die falsche Kleiderwahl getroffen hatte. So als kleinen Tipp für euch: Zieht zu einer Laufanalyse ein Top und kurze Hosen an, nicht lange Hosen und ein T-Shirt. Aber Dank Christian war das Problem auch schnell gelöst und wir konnten starten. Zu Beginn stand ein Gespräch an, um meinen Gegenüber über meine Schwächen und Probleme während und nach dem Laufen zu informieren. Nach dem Gespräch konnte es dann los gehen. So begutachtete Christian meine Beine, von meinen Füßen angefangen, bis zu den Oberschenkeln und dem Bereich des Unteren Rückens ganz genau, um eventuelle Skelettfehlstellungen sofort erkennen zu können. In diesem Fall habe ich aber Glück gehabt: Nichts schlimmes gefunden.

Aber der Mensch besteht nun einmal nicht nur aus Knochen, daher  stellte Christian schnell durch kleine geeignete Vortests fest, dass meine muskuläre Verfassung nicht ganz dem Optimum entsprach, sprich, ziemlich schlecht für mein geplantes Trainingspensum war. Und dann ging es endlich auf das Laufband. Um meinen Bewegungsablauf genau erkennen zu können, wurde ich zum Allien. Da der Computer meine Bewegung auch erkennen muss, würde ich an den Füßen, den Knien, den Hüften und den Armen mit Leuchtdioden ausgestattet. Darauf hin durfte ich loslaufen. 

Nach einigen Wechseln der Lämpchen und der Richtung war es dann auch geschafft. Jetzt stand eine Auswertung an. Und da sich ein guter Physiotherapeut durch ein gutes Gespür für muskuläre Schwachstellen auszeichnet, hatte Christian auch mit seiner Vermutung komplett recht. So knickt mein linkes Knie beim Laufen nach Innen und da das natürlich an Belastung noch nicht ausreicht, beuge ich meinen Oberkörper noch dazu, dass die Belastung noch stärker wird. So eine Diagnose möchte erst einmal verdaut werden. Aber dank kompetenter Beratung und Auswertung wusste ich auch recht schnell, welche Muskeln gestärkt  werden müssen. So Bedarf es für meine komplette Oberschenkel und Unterschenkelmuskukatur noch einer Menge an Training. Aber auch hier wurde ich nicht alleine gelassen, sondern sehr kompetent beraten und mit Trainingsempfehlungen und Übungen bestens versorgt.  

So sieht dann ein Teil der Auswertung aus.
 
Alles in Allem bin ich mit der Analyse Mega zufrieden! Und würde es echt jedem Läufer empfehlen, allerdings ist es meiner Meinung nach auch sehr wichtig, dass man nicht mit dem Ergebnis alleine gelassen wird. Eine kompetente Beratung sollte auf jeden Fall dazu gehören, um das Ergebnis auch in Form eines geeigneten Trainings einbauen zu können.

Zum Schluss möchte ich mich bei Christian noch einmal für das tolle Erlebnis und die tolle Betreuung bedanken! Ein ganz großes Dankeschön geht auch an meinen Liebling für die Fotos! Natürlich halte ich euch weiter auf dem Laufenden, wie die Kräftigungsübungen anschlagen. Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen von euch inspirieren, an seinem Laufstil zu arbeiten. Aber vergesst nie: Das Wichtigste am Laufen ist immer noch der Spaß daran.

Also habt Spaß und wir hören uns nächste Woche wieder.

Ganz liebe Grüße

Eure Nisi Blume

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11 Gedanken zu “Meine erste Laufanalyse

    1. Ja genau! Du musst dich auf ein Bein stellen, dich leicht festhalten, nur das du nicht umfällst 😉 und dann bis auf die Zehenspitzen, also so richtig hoch und wieder runter und dann zählen wie oft du es auf jeder Seite schaffst 😊 für einen Läufer ist alles über 25 gut 😉

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      1. Hatte gestern und heute 30km, nach 25 ging rechts nichts mehr, die Wade. Links musste ich abbrechen, weil mein Mann sich so drüber lustig gemacht hat, dass ich bei 17 vor Lachen das Gleichgewicht nicht mehr halten konnte

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